Venezuela: Ölpreis erstmals seit vier Jahren unter 70 US-Dollar

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Der sinkende Ölpreis auf den internationalen Rohstoffmärkten macht dem Ölexporteur Venezuela immer mehr zu schaffen (Foto: Archiv)
Datum: 21. November 2014
Uhrzeit: 19:02 Uhr
Leserecho: 5 Kommentare
Autor: Redaktion
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Der Ölpreis fällt seit Monaten, diese Woche setzte sich der Abwärtstrend weiter fort. Nach Angaben des venezolanischen Ölministers Asdrúbal Chávez schloss die Woche (Freitag, 21. Oktober) bei 68,97 US-Dollar für ein Barrel (159 Liter) inländisches Rohöl – 1,86 Dollar weniger als noch vor einer Woche (Tiefpreis vom 1. Oktober 2010 (69,61 US-Dollar).

Laut einer Studie der Researchabteilung der Deutschen Bank benötigt Venezuela einen Ölpreis von mindestens 162 US-Dollar, um seinen Staatshaushalt zumindest auszugleichen. Die Zeiten, als sprudelnde Einnahmen aus den Ölquellen dafür sorgten, dass sogar für die Armen noch etwas übrig blieb, sind vorbei.

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  1. 1
    hombre

    Scheisse Hugo… wird Maduro sagen! und wer bezahlt nun Fidels Abgang wenn’s endlich soweit ist?

    Der einzige Raketenaufstellplatz für Putins Asenal scheint selbst nach 35 Milliarden Schuldenerlass ein Fall für den karibischen Konkursverwalter zu werden…

    Schon seltsam, überall wo Demokratien Energie sparen, geht ein „linker“ Pleite…kein schlechtes Geschäftsmodell

  2. 2
    VE-GE

    Na super hoffentlich bleibt er da fuer ein paar Monate…..zumindest bis das rote Pack weg ist !

  3. 3
    Jason

    Hoffentlich sinkt er noch weiter, damit Maduro untergeht!

  4. 4
    hombre

    Da kann man nun von Obama halten was man will…Der Coup mit dem Oelpreis zwingt nicht nur Russland in die Pleite, das ganze Petrocaribe-Construkt voran mit Venezuela und Kuba als Putin’s Raketenparkplatz scheint nun auch für den Kreml-Vollpfosten ein Alptraum zu werden…

    Gegenmassnahmen stehen wohl nicht im KGB-Lehrbuch!!!

    • 4.1
      Herbert Merkelbach

      Ich weiss nicht ob man den Verfall des Ölpreises einer Konspiration der USA und Saudi Arabiens zusprechen sollte.
      Tatsache ist, dass die Ölvorkommen in den USA einen gewaltigen Effekt für die Wirtschaft der USA haben. Weniger Ölimporte heißt, dass die USA weniger Dollars ausgeben müssen, das sich positiv auf die Handelsbilanz der USA auswirken wird. Zudem profitiert die US-amerikanische Wirtschaft von niedrigen Energiekosten. Das wird auch die europäische Volkswirtschaft zu spüren bekommen, egal in welchem Lande.
      Wenn ein Maduro sich über die Schieferölvorkommen in den USA beschwert, dann sollte sich dieser Kriminelle in Caracas in einer Hinsicht schlau machen: die VR China erpesst mit ihren „Seltenen Erden“ die Weltwirtschaft. Diesen Fakt nennt er natürlich nicht. Señor Maduro müsste eigentlich auch bekannt sein, dass Argentinien ebenfalls über Schiefeölvorkommen verfügt. Darüber verlässt kein Wort sein Analphabetengehirn. Sobald Cristina weg vom Fenster ist, dann werden die Vorkommen ausgebeutet. 100%.

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