Naturkatastrophe in Peru: 10.000 Fertighäuser für Pisco

pisco

Gewaltiger Erdstoß hatte über 70% der Stadt zerstört (Foto: TV-Screen)
Datum: 24. November 2014
Uhrzeit: 13:07 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Ein heftiges Erdbeben hat am 15. August 2007 die peruanische Stadt Pisco zu mehr als zwei Dritteln zerstört. In der Stadt spielten sich dramatische Szenen ab, mehr als 510 Personen wurden getötet und 1.600 verletzt. Die Erschütterung der Stärke 8,0 auf der Momenten-Magnituden-Skala begann um 23:40:56 Uhr UTC (18:40:56 Uhr Ortszeit), dauerte etwa zwei Minuten und war auch in Ecuador, Kolumbien, Venezuela Brasilien und Bolivien deutlich zu spüren. Aufgrund der Stärke des Bebens war für Peru, Ecuador, Chile und Kolumbien eine Tsunamiwarnung ausgegeben worden. Auch für Panama, Costa Rica, Nicaragua, Guatemala, El Salvador, Mexiko und Honduras war eine solche Warnung veröffentlicht worden, die nach dem Eintreffen einer nur 25 Zentimeter hohen Welle an der Küste allerdings aufgehoben wurde. Von den Auswirkungen des Bebens war die Küstenstadt Pisco am stärksten betroffen, über 70% der Stadt wurden zerstört.

Die peruanische Regierung gab nun bekannt, dass die Delmoconsa Gruppe und die Nichtregierungsorganisation CEUS rund 10.000 Fertighäuser liefern wird. Diese sollen hauptsächlich in den Stadtteilen und Bezirken Tambo de Mora, Tate und Chincha Baja errichtet werden. Ebenfalls soll im nächsten Monat eine erste Phase für die Erstellung von Gehäusemodulen umgesetzt werden. Die Arbeiten erfordern laut Delmoconsa ein Investitionsvolumen von über 75 Millionen Euro.

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  1. 1
    felix dank

    bitte pruefen: 75 mio. euro kann nicht stimmen oder es ist betrug dabei. es ist schon ein schwachsinn 7 jahre spaeter damit anzufangen und dies als grosse tat anzupreisen.

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