Venezuela: Angeblicher Attentatsplan gegen Maduro – Oppositionspolitkerin Machado muss vor Gericht

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Machado weist jede Schuld von sich (Foto: Machado9
Datum: 27. November 2014
Uhrzeit: 12:15 Uhr
Leserecho: 7 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die Generalstaatsanwaltschaft von Venezuela wirft der Oppositionspolitikerin María Corina Machado die Planung eines angeblichen Attentats auf Präsident Nicolás Maduro vor. Am Mittwoch (26.) ordnete die von Chavistas beherrschte Justiz an, dass die frühere Abgeordnete der Nationalversammlung (Kongress) am 3. Dezember vor Gericht erscheinen müsse. Machado bestätigte per Kurznachrichtendienst Twitter und auf Facebook, dass der venezolanische Geheimdienst ihr die Vorladung bereits persönlich überreicht hat.

Angebliche Attentatspläne gegen den regierenden Ex-Busfahrer sind im linksregierten Land nicht ungewöhnlich. Seit Amtsantritt streute Maduro mehrere Gerüchte unter das Volk, die allerdings nie bewiesen wurden. Die Vorgehensweise ist einfach und stets gleich – je schlechter die wirtschaftliche Situation in Venezuela ist, umso häufiger reagiert das Regime mit Rundumschlägen und will von der Situation im Land ablenken. Im Gegensatz zu Maduro wurde auf Machado am 12. November 2011 bei einer Wahlveranstaltung in Caracas ein Anschlag verübt. Unbekannte feuerten Schüsse ab. Diese verletzten einen Mitarbeiter Machados. Sie selbst blieb unverletzt.

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  1. 1
    Inge Alba

    Das habe ich schon sehr lange erwartet und ich verstehe nicht, warum diese Frau nicht im richtigen Moment die Rückreise nach Vzla. abgesagt hat. OK., wir wissen alle zu wenig über alle Hintergründe, schliesslich hat sie Familie, wurde sie damit immer wieder gezwungen in die „Heimat“ zurück zu kehren? Die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft sind ganz schön dick aufgetragen, man will sie also für zig Jahre hinter Gitter bringen. So wie es aussieht, fahren die ganz schwere Geschütze auf, die von der Regierung, die wollen jede Opposition in die Knie zwingen, von Anfang an klein halten. „Frauenknast“ kein schöner Gedanke, so kurz vor Weihnachten.Kommt man da auch nach Ramo verde? Oder wohin werden Frauen verschleppt?

  2. 2
    der Reisende

    und auch sie wird leider ins Gefängnis wandern und wie werden darauf dann die Menschen hier reagieren ?

  3. die menschen hier,,die stehen lieber in der schlange,so ein bloedes VOLK,.WENN ES KEINE SCHLANGEN MEHR GIBT,NICHS ZUM FR…OB SIE DANN WACH WERDEN ?NEIN.

  4. 4
    Marvin Scott

    Wenn dieser Frau etwas passiert, dann wird es auf Venezuela und die Präsidenten Clique böse Sanktionen hageln.

    • 4.1
      Inge Alba

      Das glaube ich dann auch erst, wenn es soweit ist, denn warum wird im Falle von L.Lopez, den Bürgermeistern, den Studenten nichts gemacht. Da bemüht sich gerade mal ein Gouvaneur oder Senator in Florida, bei dem ist es verständlich, der hat Latino Wurzeln, mit dem Namen ja wohl klar. Aber der Rest der USA ist da noch lange nicht so überzeugt davon, dass man etwas unternehmen muss. Ausserdem welche Sanktionen können die schon verhängen, keine Einreise für gewisse Leute? Bueno, alles halb so schlimm, Ski fahren in Russland, Strandurlaub in Cuba, was will man noch mehr? Die pfeifen doch auf Sanktionen. Das würde sich erst ändern, wenn es an den Geldbeutel, sprich ausl. Konten geht. Und ich glaube , da hat der Grossteil dieser Regierungsganoven diesmal besser aufgepasst, d.h., das Geld ist schön aufgeteilt zwischen West und Ost und den Staaten dazwischen, wetten dass.?

  5. MARVIN SCOTT;;;;;;;;;;;ES INTRESSIERT DIESER BANDE UEBERHAUPT NICHT,ES WIRD SO WEITER GEHEN DENN DIE 80%VENEZUALOS KLATTCHEN IMMER NOCH WENN DIESER HORNOCHSE REDET.NICHS WIRD SICH AENDERN

  6. 6
    Amiguita

    Maduro behauptet immer die Opposition will einen Anschlag auf ihn verüben und merkt nicht mal, dass seine Colectivos Horden seine Leute umbringt, wie jetzt wieder die Leibwache seiner Frau.
    Das kommt davon wenn man Wild gewordenen Verbrechern Waffen in die Hand gibt.

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