Dominikanische Republik: Larimar-Museum in Barahona

larimar

Obwohl man an vielen Orten Pektolith findet, hat keiner eine Blaufärbung wie der im Land vorkommene Larimar (Foto: Access)
Datum: 03. Dezember 2014
Uhrzeit: 19:38 Uhr
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Autor: Redaktion
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Die vor Kurzem von der dominikanischen Regierung in Bahoruco (Barahona) eröffnete Berufsschule und das Larimar-Museum ermöglichen es den Besuchern Steine und von dominikanischen Handwerkern hergestellten Schmuck aus Larimar zu bewundern. Neben dem Museum gehört zu der Einrichtung eine von der Regierung gegründete Berufsschule, die die Ausbildung zum Handwerker im Bergbau und für die Bearbeitung dieses Steins anbietet, der sich bei den Besuchern des Landes einer hohen Nachfrage erfreut.

Der Larimar ist ein seltener und schöner Halbedelstein, der nur in Barahona im Südwesten der Dominikanischen Republik vorkommt. Es handelt sich um die Variante eines Pektolith oder um einen Stein, der zum großen Teil aus Pektolith, Calciumsilicathydratsäure und Natrium besteht. Obwohl man an vielen Orten Pektolith findet, hat keiner eine Blaufärbung wie der im Land vorkommene Larimar. Die Färbung ist das Ergebnis der Substitution des Kalziums durch Kobalt.

Die Larimar-Mine befindet sich in dem Ort Los Chupaderos in den Bergen, etwa zehn Kilometer von der Stadt Barahona entfernt. Für die meisten Schmuckstücke, die mit Larimar hergestellt werden, benutzt man Silber, aber häufig werden die hochwertigen Steine auch mit Gold verarbeitet. Je blauer der Stein um so wertvoller ist er.

Die Schmuckstücke werden in den Shopping Centern der Handelsgruppe Cuesta Nacional, die Supermärkte, Baumärkte und Buchhandlungen haben, verkauft. Außerdem werden sie den Touristen in den Hotels und Resorts im Land angeboten. Das Ziel der Schule und des Museums ist es, den Wert des Larimars zu erhöhen und dadurch die Lebensqualität der Menschen, die an der Gewinnung und Verarbeitung dieses einzigartigen Edelsteins beteiligt sind, zu verbessern.

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