Venezuela: Knappheitsindex in den Apotheken bei 60%

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Patienten leiden unter der Misswirtschaft des Regimes (Foto: Internet/Handout)
Datum: 12. Dezember 2014
Uhrzeit: 19:12 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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Im südamerikanischen Venezuela herrscht ein eklatanter Mangel an Gütern des täglichen Bedarfs. Eine Linksregierung hat das Land über ein Jahrzehnt lang systematisch ausgeplündert und an den Rand des Abgrunds getrieben. In einem Interview bekräftigte Freddy Ceballos, Präsident des Apothekerverbandes “Federación Farmacéutica de Venezuela”, dass die Apotheken des Landes mit einem Knappheitsindex von 60% das Jahr 2014 beenden werden.

Sechs von zehn Arzneimitteln (einschließlich Generika) sind im erdölreichsten Land der Welt nicht verfügbar. Demnach stehen in den Apotheken keine Medikamente gegen Bluthochdruck, Antikonvulsiva oder Kochsalzlösung zur Verfügung. “Aufgrund fehlender Devisen können wir keine Medikamente kaufen. Es kann so nicht mehr weitergehen, dass Patienten durch die Fahrlässigkeit und Inkompetenz einer Regierung sterben müssen”, so Ceballos.

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  1. 1
    der Reisende,

    und was wird passieren !! Nichts .

  2. 2
    Martin Bauer

    Jeden Tag kann es passieren, jedem der in Venezuela lebt: Dein Arzt verschreibt dir ein Medikament und sagt dir gleich dazu, dass du es wahrscheinlich in keiner Apotheke finden wirst. Und nach tagelangem Suchen ist klar, es ist tatsächlich nicht erhältlich. Wehe dem, der dann nicht schnellstens ins Ausland reisen kann, weil er vielleicht zu krank ist, oder kein Ticket kaufen kann!

    Mir ist das passiert. Doch zum Glück nur wenige Tage vor einem ohnehin schon längst gebuchten Flug nach Deutschland. Eine deutsche Apotheke ist jetzt um rund 1000€ reicher, für Produkte, die in Venezuela umgerechnet keine 50€ gekostet hätten, wenn es sie denn gäbe…

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