Peru: Auslieferung von Greenpeace-Mitgliedern gefordert – Update

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Ohne Genehmigung eine Botschaft zum Klimawandel auf den Nazca-Linien ausgebracht (Foto: Screenshot YouTube)
Datum: 17. Dezember 2014
Uhrzeit: 13:17 Uhr
Ressorts: Kultur & Medien, Peru
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die peruanischen Behörden haben am Dienstag (16.) die Auslieferung von einer Gruppe von Greenpeace-Aktivisten gefordert. Die „Umweltschützer“ hatten gegen den Klimawandel protestiert und richteten offenbar irreparable Schäden an einem UN-Weltkulturerbe an. Wegen dem Anbringen eines Schriftzugs auf den weltbekannten Nazca-Linien werden die Aktivisten in internationalen Medien bereits als „Greenpeace-Trottel“ bezeichnet.

Peru fordert die Namen aller Beteiligten und von den betreffenden Behörden deren Auslieferung „wegen Prüfung ihrer Straf- und zivilrechtlichen Haftung. Unser Nationales Erbe wurde durch diese Tat beschädigt“, bekräftigte Vizekulturminister Jaime Luis Castillo.

Die deutsche Sektion von Greenpeace schreibt auf ihrer Website: „Mit einer Aktion an den historischen Nazca-Linien in Peru hat Greenpeace offenbar Menschen gekränkt. Das war nicht unsere Absicht. Die Linien wurden nicht berührt oder zerstört“.

Update 18. Dezember

Kumi Naidoo, südafrikanischer Umwelt- und Menschenrechtsaktivist und seit November 2009 Direktor von Greenpeace, hat es bei einer Anhörung vor der Staatsanwaltschaft abgelehnt, die Namen der an der Aktion beteiligten zwölf Aktivisten bekannt zu geben.

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