Venezuela: Ehefrau von Leopoldo López vom Präsidenten des EU-Parlaments empfangen

leopoldo

Leopoldo López ist seit dem 18. Februar 2014 inhaftiert (Fotos: Tintori)
Datum: 17. Dezember 2014
Uhrzeit: 19:19 Uhr
Leserecho: 5 Kommentare
Autor: Redaktion
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Lilian Tintori, Ehefrau des inhaftierten venezolanischen Oppositionspolitikers Leopoldo López, ist am Dienstag (16.) vom Präsidenten des Europäischen Parlaments empfangen worden. Nach Angaben von Tintori wollte sich Martin Schulz aus erster Hand über die Situation der Verletzung der Menschenrechte in Venezuela informieren. Während ihres Besuchs traf sich Tintori mit einem Großteil der verschiedenen Fraktionen dieses Parlaments und berichtete über die Regimetreue Justiz in ihrem Heimatland. Laut Tintori hat ihr Schulz seine Unterstützung bei der Verteidigung der Menschenrechte und universellen Werte der Demokratie in Venezuela zugesichert.

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Der seit dem 18. Februar im Militärgefängnis Ramo Verde inhaftierte López bleibt trotz der jüngsten Forderung des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte nach sofortiger Freilassung weiterhin in Haft. Das López ein gerechter Prozess erwartet, scheint unwahrscheinlich. Im Korruptionsindex von “Transparency International” steht Venezuela auf Platz 165 – von 175, was das Ausmaß des Problems andeutet. Eine durch und durch korrupte Justiz urteilt stets zu Gunsten des linksgerichteten Regimes, Milliarden von Dollar verschwinden einfach oder gehen in Form von Ämtern an Günstlinge des chávistischen Apparats. Internationale Experten gehen deshalb davon aus, dass der Richterspruch schon längst feststeht und López die nächsten zehn Jahre hinter Gittern verbringen wird.

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  1. 1
    VE-GE

    ..und was soll dass nun bringen wenn dieser Herr das aus erster Hand erfaehrt ?????

    • 1.1
      der Reisende

      nichts rein gar nichts. oder erwartet die Frau von Lopez das dieser Herr in Venezuela auf die Straße geht um für die Freilassung der Inhaftierten ( Leopoldo usw. ) zu demonstrieren.

  2. 2
    babunda

    sie bringt das unrecht weiter in die öffentlichkeit, vielleicht kann die EU ja etwas bewegen, den roten geht sowieso das geld aus, die stehen mit den rücken zur wand.

  3. 3
    Inge Alba

    Ja, die Frage ist nur, ob es sich für die Inhaftierten rechnet. Klar ist es wichtig dass man innerhalb der EU informiert wird, sonst gehen womöglich noch Entwicklungshilfegelder nach VZLA. , deshalb ja, Info ist immer wichtig. Hoffe jedoch, dass die Gefangenen deshalb nicht noch ein schwereres Leben haben als so oder so. Ausserdem muss sich nun die EU mehr angagieren, da die USA ja auf Schmusekurs mit Cuba gegangen ist, ungeachtet der Tatsache was Cuba in Vzla. so treibt. Manchmal denke ich, der Obama hat sie nicht mehr alle, anstatt in seinem eigenen Land mal aufzuräumen versucht er sich an internationaler Politik und geht den Roten auf den Leim. Sieht er nicht, was in der Ukraine passiert, da ist er der Hardliner was Sanktionen betrifft, Hauptsache er kann dem Putin auf die Füsse spuken, dann sollte er auch mal mit dem Castrogesindel aufräumen und nicht zulassen, dass halb Lateinamerika dunkelrot wird.

    • 3.1
      babunda

      das sieht man ja an venezuela was das rote gesindel bringt für das land

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