Kolumbien: FARC-Terroristen sprengen Trans-Anden-Pipeline

trans-anden-pipeline

Terroristen sprengen Öl-Pipeline (Foto: GoV)
Datum: 18. Dezember 2014
Uhrzeit: 09:04 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Bei einem Bombenanschlag der FARC (Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens) auf die Trans-Anden-Pipeline im Süden Kolumbiens ist nach Angaben von „Ecopetrol“ eine große Menge Öl ausgetreten. Das größte kolumbianische Unternehmen mit Firmensitz in Bogotá spricht von einer großen Ölpest, der Betrieb der Pipeline wurde ausgesetzt. Die rund 306 Kilometer lange Trans-Anden-Pipeline liefert täglich bis zu 100.000 Barrel Öl in den Hafen der kolumbianischen Küstenstadt Tumaco am pazifischen Ozean.

Kolumbien, Lateinamerikas viertgrößter Ölproduzent, konnte im Jahr 2014 das Ziel von einer Million Barrel pro Tag erreichen. Die inzwischen zu Drogenhändlern mutierten Terrororganisationen FARC und ELN (Nationale Befreiungsarmee) haben ihre Angriffe auf die Öl-Infrastruktur des südamerikanischen Landes in den letzten Monaten verstärkt und laut Statistiken den Ministeriums für Verteidigung zwischen Januar und November dieses Jahres 136 Angriffe auf Ölpipelines durchgeführt.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    Manuel Ritter

    Mit Massenmördern führt man keine Verhandlungen. Die gehören für immer weggesperrt, oder genau so behandelt, wie sie es mit ihren abgeschlachteten Opfern getan haben!

  2. 2
    Bitte

    Dumme Positionen wie die Deine haben haben endlos viele Leben in Kolumbien zerstört.
    Und eine weitere Diskussion ist so sinnlos, wie die Tiefe Deiner Unkenntnis über die Komplexität des Konflikts.

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!