„Greenpeace“ schädigt Weltkulturerbe in Peru: Direktor nennt Namen der Beteiligten

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Ohne Genehmigung eine Botschaft zum Klimawandel auf den Nazca-Linien ausgebracht (Foto: Screenshot YouTube)
Datum: 20. Dezember 2014
Uhrzeit: 12:39 Uhr
Ressorts: Natur & Umwelt, Peru
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Greenpeace-Demonstranten sollen bei einer Aktion zum UN-Klimagipfel die berühmten Nazca-Linien in Peru irreparabel beschädigt haben. Die “Umweltschützer” hatten gegen den Klimawandel protestiert und richteten laut den peruanischen Behörden Schäden an dem UN-Weltkulturerbe an. Wegen dem Anbringen eines Schriftzugs auf den weltbekannten und bis zu 2.600 Jahre alten Nazca-Linien werden die Aktivisten in internationalen Medien bereits als “Greenpeace-Trottel” bezeichnet.

Inzwischen verfolgt die Staatsanwaltschaft die Aktivisten, denn das Betreten der Anlage ist streng verboten. Die Gesteinsschicht an der Oberfläche hat eine andere Farbe als die unmittelbar darunter liegende, jeder Fußtritt bleibt auf unabsehbare Zeit sichtbar. Kumi Naidoo, südafrikanischer Umwelt- und Menschenrechtsaktivist und seit November 2009 Direktor von Greenpeace, hatte es bei einer Anhörung vor der Staatsanwaltschaft abgelehnt, die Namen der an der Aktion beteiligten zwölf Aktivisten bekannt zu geben. Laut peruanischen Medien arbeitet Naidoo inzwischen mit der Staatsanwaltschaft zusammen und hat Namen der beteiligten Aktivisten genannt. Dabei soll es sich um die Argentinier Mauro Nicolás Fernández und Rodrigo Abd, sowie um die Deutsche Iris Wiedemann und den Kolumbianer Herbert Augusto Villarraga Salgado handeln.

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