Krise in Venezuela: Katholische Kirche spricht Klartext

Monsenor

Klare und deutliche Worte von Erzbischof Diego Rafael Padron Sanchez (Foto: Archiv)
Datum: 24. Dezember 2014
Uhrzeit: 10:55 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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Anlässlich der Dauerkrise im südamerikanischen Land Venezuela hat die katholische Kirche einmal mehr Klartext gesprochen. Der Vorsitzende der venezolanischen Bischofskonferenz, Erzbischof Diego Rafael Padron Sanchez, sprach von neuen Herausforderungen, einer falschen Politik und hoher Korruption. Angesichts der anhaltend niedrigen Ölpreise erwartet er ein schwieriges Jahr und warnte davor, dass die Knappheit bereits im ganzen Land zu spüren sei.

In Dialog mit „Unión Radio“ forderte er die Freilassung aller politischen Gefangenen, einen neuen Plan zur Kontrollierung des Gewalt und eine Entwaffnung aller miliarisierter Banden. „Herausforderungen gibt und wird es viele geben. Der Schlüssel aber ist, dass in Venezuela nur in Raten und im individuellen Interesse gedacht wird. Damit verlieren wir den Weg für das Gemeinwohl aller, aber Venezuela braucht uns alle“, so Sanchez

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  1. 1
    Martin Bauer

    blablabla blablabla blabla

  2. 2
    deutschvenezolano

    Die katholische Kirche ist im Moment noch die einzigste Institution, die öffentlich Kritik äußern kann ohne gleich eingesperrt zu werden. Maduro wird sich garantiert nicht den argentinischen Papst zum Feind machen wollen.

    Würde aber ein venezolanischer Rabbi solche gerechtfertigten Äußerungen von sich geben, FEIERABEND.

  3. 3
    Heinrich Farwick

    Da wird die „arme“ katholische Kirche dem Präsidenten doch wohl helfend zur Seite stehen?

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