Proteste in Venezuela: Regime hat 62 politische Gefangene inhaftiert

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Regierungstruppen prügelten auf Demonstranten ein (Foto: Archiv)
Datum: 04. Januar 2015
Uhrzeit: 13:34 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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Trotz des wachsenden internen und externen Drucks hat das venezolanische Regime unter Präsident Nicolás Maduro insgesamt immer noch 62 politische Gefangene inhaftiert. Nach Angaben der Nichtregierungsorganisation “Venezolanisches Straf-Forum” (Foro Penal Venezolano,FPV) wurden die Personen aufgrund politischer oder weltanschaulicher Gründe während der Proteste willkürlich festgenommen.

„Unter den von der bolivarianischen Regierung Verhafteten sind 20 Studenten. Sieben von ihnen sind in einem Gefängnis in Miranda, vier in Carabobo und Lara, drei im Distrito Capital, einer in Aragua und im Bundesstaat Zulia. Mehr als 2.500 Menschen wurden während der Proteste willkürlich festgenommen und kamen durch die Hilfe von Rechtsanwälten wieder in Freiheit. 62 werden immer noch unter schrecklichen Verhältnissen in Gefängnissen festgehalten“, beklagt Alfredo Romero , Direktor der NGO.

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  1. 1
    Martin Bauer

    Zumindest ein Anwalt des Foro Penal Venezolano sitzt selber ohne jeden Grund im Knast und unternahm vor kurzem einen Selbstmordversuch, weil er die barbarischen Haftbedingugen nicht mehr ertragen konnte und in tiefe Depression verfiel. Andere Mitglieder sehen sich Morddrohungen ausgesetzt.

  2. 2
    Inge Alba

    Schon deshalb sollte man Maduro und die meisten seiner Regierung für Vogelfrei erklären.

    Verstehen jetzt einige im Forum, warum so wenige (?) auf die Strasse gehen? Wer will freiwillig ein Martyrium durchmachen? Die Mehrzahl hängt an seinem Leben, selbst wenn es nicht sehr lebenswert sein sollte, aber da man nicht mit einem schnellen Tod in so einer Folterkammer rechnen kann, überlegt man es sich doch mehrmals ob oder ob nicht. Man kann dies nicht mit L.Lopez vergleichen, der hat einen Promibonus, dies verhilft ihm zu relativ erträglichen Haftbedingungen. Diese Schweine an der Regierung können ihn nicht foltern wie einen unbekannten Demonstranten, an so einem Unbekannten können die Staatssadisten sich aufgeilen bis er den Löffel abgibt, da sind keine Folgen zu erwarten, oftmals werden sie nicht wirklich vermisst, oft auch schnell vergessen, unter den Teppich gekehrt, Amnesia.

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