Kolumbien: Niedrigste Mordrate seit 30 Jahren

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Polizei in Medellín, Hauptstadt des Departamento Antioquia (Foto: medellin.gov)
Datum: 04. Januar 2015
Uhrzeit: 19:15 Uhr
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Autor: Redaktion
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Im vergangenen Jahr starben im südamerikanischen Land Kolumbien 12.800 Menschen eines gewaltsamen Todes. Dies ist nach Angaben der Behörden die niedrigste Rate der letzten 30 Jahre. Die aktuellen Daten werden als ermutigend bezeichnet, aber die Zahl der Tötungsdelikte ist weiterhin alarmierend. Nur Honduras, Venezuela, El Salvador und Guatemala verzeichneten eine noch höhere Kriminalitätsrate.

„Medellín (Hauptstadt des Departamento Antioquia) ist ein Beispiel für den Rückgang der gewaltsamen Tötungsdelikte im Land. 2014 wurden in der zweitgrößten Stadt des Landes 653 Morde verübt (925 im Jahr 2013), die niedrigste Rate seit 35 Jahren. Mehr Polizeipräsenz auf den Straßen, die Nähe zum Bürger und die gemeinsame Arbeit zwischen Bürgermeister, Polizei, Geheimdienste und der Generalstaatsanwalt zeigen Erfolg“, so General Rodolfo Palomino von der Nationalen Polizei.

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