Kuba: Revolutionsführer Fidel Castro ist tot

Datum: 26. November 2016
Uhrzeit: 13:36 Uhr
Leserecho: 11 Kommentare
Autor: Redaktion
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Fidel Alejandro Castro Ruz ist tot. Der kubanische Revolutionär und Politiker spanischer Abstammung war unter anderem Regierungschef, Staatspräsident und Vorsitzender der Kommunistischen Partei Kubas. Mit insgesamt 49 Jahren war Castro der am längsten regierende nichtmonarchische Herrscher des 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts. Nach Angaben seines Bruders Raúl Castro starb Fidel am späten Freitagabend um 22:29 Uhr lokaler Zeit. Kurz nach Bekanntgabe seines Todes feierten Tausende Exil-Kubaner auf den Straßen von Miami und in anderen US-Bundesstaaten den Tod des kubanischen Diktators.

Mitte 2006 hatte Castro eine Darmblutung erlitten und musste sich einer komplizierten Operation unterziehen. Unbestätigten Angaben zufolge wurden dabei Teile seines Darms entfernt. In der Folge trat er zunächst nur „vorläufig“, Anfang 2008 dann endgültig von seinen politischen Ämtern zurück. Er traf sich jedoch gelegentlich mit hohen Besuchern, die nach Kuba reisten, zu privaten Gesprächen.

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  1. 1
    Martin Bauer

    Heute ist der Tag, an dem mir die Hölle leid tut, denn das wirklich abgrundtief Böse ist dort angekommen.

  2. 2
    VE-GE

    …..das wurde auch Zeit…..und Luzifer wartet schon auf dich……dort in der Hoelle trifft es sich dann wieder mit Chavez.

  3. 3
    VE-GE

    Its Party time…..

  4. 4
    Martin Bauer

    Aus Kuba melden sich Stimmen die sagen, die Kremation Castros wurde schon vor Tagen vorbereitet. Genau wie bei Chávez gibt es also wieder mal Gerüchte um einen „Tod nach Fahrplan“. Wer weiss, wann den alten wirklich der Teufel geholt hat? Ist aber auch nebensächlich. Überhaupt ist sein Tod unbedeutend, den viel Gift spucken konnte er schon eine ganze Weile nicht mehr, und er hat dafür gesorgt, dass sein Erbe und erhalten bleibt, die Brutstätte von Terror, Mord und Verbrechen an der Menschlichkeit, die von Havanna aus über Kuba und viele andere Völker gebracht wurde und weiterhin gebracht wird. – Wir in Venezuela kriegen seit 18 Jahren unser Teil davon ab. Hunderte Gefolterte, Tausende Ermordete, Elend, Hunger, politische Gefangene, Bespitzelung, Überwachung und Demütigung verdanken wir zum Grossteil den Schlächtern aus Havanna.

  5. Was für eine Ironie des Schicksals,genau am Black Friday (wenn,s denn stimmt ,das Todesdatum) der Gringos zu sterben! Zu Anfang war er mir ja noch sympathisch,doch dann verwandelte er den Traum der Kubaner von Freiheit,Gleichheit und Fortschritt in einen nicht endenden Albtraum.Nun hinterlässt er ein Vermögen,dass er sich „rechtschaffen“ zusammenraubte ,wofür viele Menschen in Kuba und Lateinamerika sterben mussten.Und nichts davon nimmt er ins Jenseits(oder Hölle?) mit.Menschen mit dieser destruktiven,dominanten Genetik sollten nicht so alt werden.Das hätte viel Leid erspart.Und die Freudenfeiern anlässlich Bekanntgabe seines Todes vor allem in Florida bestätigen nur dass er bestimmt kein „Gutmensch“ war.

  6. 6
    Hp. Widmer

    Ich war mehrmals in Cuba auch direkt mit dem Mietauto weite Strecken gefahren. Die Leute sind sehr nett und höflich was mich immer positive überrascht hatte.

    Die Holztürme am Strand von Play Eleste mit Militärfeldstecher um zu sehen dass die mit Flasche Ruhm bestückten Einheimischen nicht auf dumme Gedanken kommen :D

    Meisst auch wenn mit Fidel ihre glohrreichen Reden am TV (haben sich von neuem immer wieder gefeiert) die meisst 3 Stunden un länger gedauert habe…. bla bla..

    Nur das Land vorwärts zu bringen ist war nicht auf Juristenplan. Nur einen fast Atomkrieg anzuzetteln (zu lesen in Büchern) war eher auf dem Plan.

    Hoffentlich kommen die Leute aus der tristesa resp. misera mal heraus. Aber neu viele Turis hereinzulassen denke ist die Ruhe in Habana da raus (sowie die Preise).

    Gut hat Obama mal den Fuss hineingehalte und das Feld nicht den Chiesen überlassen sowie fast weite Teile von Südamerika. Denn die passen mental nicht dahin… aber e geht ja ums Geschäft und am Schluss sind die Erzhügel weg und die Schulden bleiben wie anhin.

  7. 7
    Gringo

    Der Teufel hat ihn leider Jahrzehnte zu spät geholt.
    Er hatte wohl Angst vor der Revolution in der Hölle.
    Übrigends fehlen noch viele der Rothemden wie
    sein Bruder Raul.

  8. 8
    Carlito

    Wie kann man nur den Tod eines Menschen feiern

    • 8.1
      VE-GE

      ….ganz einfach weil er kein Mensch war !

  9. 9
    Carlito

    Einfach nur krank unsere Welt.

  10. Man feiert nicht den Tod eines Menschen,sondern das Ende eines Diktators.@Carlito,hätte er gedacht wie du,wären wohl viele Menschen noch am Leben.Aber die anonymen Opfer haben lang nicht die Publicity und Verständniss wie die Täter,meintest du das mit „einfach nur krank unsere Welt?