Venezuela: Arzneimittelknappheit im Land bei über 70%

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Patienten leiden unter der Misswirtschaft des Regimes (Foto: Internet/Handout)
Datum: 05. Januar 2015
Uhrzeit: 18:34 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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Das neue Jahr beginnt im erdölreichen Land Venezuela wie das alte endete. Auf der Suche nach Dingen des täglichen Bedarfs bilden sich lange Schlangen vor den Supermärkten und belegen das Versagen des Regimes. Eine Linksregierung hat das Land über ein Jahrzehnt lang systematisch ausgeplündert und an den Rand des Abgrunds getrieben. Am Montag (5.) beklagte Freddy Ceballos, Präsident des Apothekerverbandes “Federación Farmacéutica de Venezuela” einmal mehr, dass der Mangel an Medikamenten im Inland bei über 70% und in der Metropolregion von Caracas bei 60% liegt.

„2015 begann mit einer ähnlichen Situation wie das letzte Jahr endete. In den Apotheken des Landes fehlen hauptsächlich antihypertensive Produkte für das zentrale Nervensystem, Kontrazeptiva und Antikonvulsiva. Dies ist Realität – und fehlen einfach die Medikamente“, so Ceballos in einem Interview.

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  1. 1
    Herbert Merkelbach

    Wo sind eigentlich die „roten“ Kommentatoren in diesem Forum, die die Heilswelt Venezuelas so anpriesen?
    Haben sie sich aus dem Staube oder vom Acker gemacht, weil die Hiobsbotschaften aus dem Land der obersten sozialen Glückseligkeit nicht mehr zu ertragen waren?
    Wo sind diese Arbeiter- und Bauernjünglinge, ob weiblich oder männlich, diese Weltverbesserer, Besserwisser und Kämpfer für eine sozialistische Gerechtigkeitsgesellschaft? All die vorgenannten Schlagworte muss man mit Venezuela in Verbindung bringen. Der Ökonom José Guerra schrieb in einem Artikel, dass jetzt wieder 40% der venezolanischen Bevölkerung als ARM bezeichnet werden können. Damit wird fast der gleiche Stand erreicht, der vor der Wahl HCF 1998/99 an die Macht kam. Zu jener Zeit waren ca. 42% der Venezolaner ARM.
    Ein „Siegeszug“ des Sozialismus des 21. Jahrhunderts bei der Bekämpfung der Armut. So sieht die Wirklichkeit in diesem „Pestsystem“ aus!!

  2. 2
    Inge Alba

    Nur 40% sind arm? Ist doch sehr nach unten retuschiert oder wie sehe ich das? Was ist eine alleinstehende Frau die ihre Familie (Kinder) mit dem Gehalt von 3 Tagesputzstellen über Wasser hält? Früher hatte sie für jeden Wochentag Arbeit, nur gehen langsam die „Reichen“ aus die sich so etwas leisten können, und plötzlich hat man nur noch 3 Tage Arbeit. Früher hatte der eine oder andere Arbeit in einer Fabrik, Geschäft, Werkstatt, heute wird die Arbeit oft von den Arbeitgebern zum Grossteil selbst gemacht, das was man noch machen kann mit den wenigen Grundstoffen die man ergattert. Nein, ich glaube, dass vor 16 Jahren 42% der Venezolaner nicht reich waren, aber sie hatten ihr Auskommen, heute kann man sich nur noch mit Raub und Diebstahl über Wasser halten, dass dabei auch Menschen ermordet werden ist doch klar. Hängt doch zusammen, weniger Arbeit, mehr Kriminalität. Und die Kriminalität ist in den letzten 16 Jahren stetig nach oben gegangen.

  3. 3
    Martin Bauer

    Falls noch jemand Zweifel darüber hegt, wo die Mineralöl-Einnahmen der letzten 10-13 Jahre hingekommen ist, sollte er das Video unten anschauen. „Ser rico es malo“, höhnte einst die Chávez Tochter María Gabriela Chávez. Auf einem ihrer ungezählten Auslandkonten hortet sie knapp eine Dreiviertel Milliarde Dollar. Wieviele dringend benötigte Medikamente könnte man dafür kaufen? Die Not hätte augenblicklich ein Ende, wenn man das geklaute Volksvermögen dieser Schlampe dafür verwenden würde.
    Wieder ein Beleg für die Doppelzüngigkeit des roten Abschaums.
    http://www.yosoyvenezolano.info/noticias/ser-rico-es-malo-se-revelo-supuesta-cuenta-millonaria-de-maria-gabriela-chavez-video/

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