Venezuela: Schlechtestes Jahr für die per Verfassung garantierten Menschenrechte

madburo

Regierung hält sich nicht an die per Verfassung garantierten Grundrechte (Foto: GoV)
Datum: 21. Januar 2015
Uhrzeit: 14:34 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Laut einem aktuellen Bericht der Nichtregierungsorganisation „Espacio Público“ war 2014 das schlechteste Jahr für die per Verfassung garantierten Menschenrechte und das Recht auf Meinungsfreiheit in zwei Jahrzehnten in Venezuela. Demnach wurden von Januar bis Dezember 579 Zensuren und 350 Beschwerde-Fälle registriert. „Dies ist die höchste in Venezuela erfasst Zahl seit den letzten 20 Jahren“, so die NGO.

Demnach belegen die Daten eine Zunahme der Zahl der Beschwerden von 59% zum Vergleichszeitraum des Vorjahres. Insgesamt gab es 474 Opfer, die Zahl der Verstöße gegen das Recht auf freie Meinungsäußerung beträgt ein Plus von 102% gegenüber dem Vorjahr. Im Februar 2014, während der Proteste gegen die Regierung von Nicolas Maduro, wurden 86 Fälle von Verletzungen des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Informationsfreiheit aufgezeichnet, gegenüber Februar 2013 (7 Fälle) ein Anstieg von 500%.

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  1. 1
    Inge Alba

    Die haben wohl ein bisschen spät mit ihren Aufzeichnungen begonnen? 2013 war auch nur ein Jahr in dem Menschenrechte mit Füssen getreten wurden, aber eines ist richtig, man musste noch nicht wegen fehlendem Toilettenpapier eine Beschwerde verfassen. Alles Auffassung, weswegen und warum, wodurch, solche Statistiken einen Aufschwung von 500% verzeichnen. Soll mir einer sagen in 2013 wäre es besser gewesen, die Menschen waren noch gleichgültiger, nun werden sie etwas aufsässig, und das ist gut so, endlich wachen sie auf, da kann eine Zunahme von 500% schon mal bei rauskommen.-
    Es war, ist und wird eine Diktatur sein und bleiben, so lange wie diese Herrschaften (ALLE ohne Ausnahme) weiterhin an der Macht sind. Und in Diktaturen sind Statistiken lächerlich, da sie nicht reell sind, sein können.

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