Venezuela: Ex-Präsidenten den Zutritt zu politischen Gefangenen verweigert – Update

lopez

Leopoldo López ist seit fast einem Jahr politischer Gefangener des Regimes (Foto: MUD)
Datum: 25. Januar 2015
Uhrzeit: 14:21 Uhr
Leserecho: 4 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die Ex-Präsidenten Andrés Pastrana (Kolumbien) und Sebastián Piñera (Chile) sind in Venezuela eingetroffen und wollen um 10:00 Uhr Ortszeit den seit dem 18. Februar 2014 inhaftierten Oppositionspolitker Leopoldo López im Militärgefängnis Ramo Verde besuchen. Der Hauptzweck des Besuchs der ehemaligen Staatschefs ist „sich einen Überblick über die chaotische Lage in Venezuela zu verschaffen und sich mit Angehörigen und Opfern von Repression durch die Regierung Nicolás Maduro zu treffen“.

Für den Sonntagnachmittag (25.) wurde ein Treffen mit Journalisten und Medienschaffenden angekündigt. Venezuelas regierender Ex-Busfahrer ist über den Besuch der Delegation nicht erfreut und spricht einmal mehr von „Unterstützung eines Putsches gegen meine Regierung“.

Pastrana-Pinera-RamoVerde

Update

Die Expräsidenten von Kolumbien und Chile sind in Begleitung von Mitgliedern der Opposition vor dem Militärgefängnis eingetroffen. Die Behörden verweigerten ihnen den Zutritt. “ „Heute wurde mehr den je deutlich, dass Leopoldo ein Gefangener Maduros ist“, so Lilian Tintori, Ehefrau von Leopoldo.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    VE-GE

    Habe ich es nicht gesagt……..

  2. 2
    der Sachse

    War nicht anders zu erwarten. Der Besuch/ Versuch war es schon wert, der Welt zu zeigen, welche Diktatur es hier in Venezuela ist.

  3. 3
    Kalli

    macht nix. Maduro und seine Genossen werden damit aber immer weiter international isoliert. Die EU sollte, in Absprache mit den USA, generell ein Einreiseverbot fuer die gesamte Clique (ALLE im Staatsdienst und Fernsehen beschaeftigten Chavisten) durchsetzen, inkl. Militaers vom Colonel bis hin zum General. Nur sowas wirkt. Dann hat die Lufthansa auch wieder Plaetze fuer normale Fluggaeste.

  4. 4
    Inge Alba

    Wie blöde sind die denn eigentlich, warum verweigern sie ein Gespräch mit dem Inhaftierten? Aber für Lopez und die Opposition ist es natürlich gut, dass der Busfahrer so reagiert, schon bekommt sein Bild im Westen eine Schieflage. Noch einige dieser Dummheiten und die EU wird auch in Vzla. eine andere Gangart einsetzen. Sorry, aber wir hier im Westen benötigen immer erst einen festen Tritt in den Allerwertesten, erst dann kommt der EU Apparat auch mal in Gang „gut Ding, braucht Weil“.

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