Ex-Präsident Andrés Pastrana: Kolumbien lässt sich von Venezuela nicht einschüchtern

pastrana

Andrés Pastrana Arango klagt Missstände an (Foto: Handout/Internet)
Datum: 02. Februar 2015
Uhrzeit: 14:12 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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Den Ex-Präsidenten Andrés Pastrana (Kolumbien) und Sebastián Piñera (Chile) wurde in Venezuela der Besuch des seit dem 18. Februar 2014 inhaftierten Oppositionspolitker Leopoldo López im Militärgefängnis Ramo Verde verweigert. Venezuelas Präsident war über den Besuch der Delegation nicht erfreut und sprach einmal mehr von “Unterstützung eines Putsches gegen meine Regierung”. Gleichzeitig beleidigte der für seine Fäkalsprache bekannte Ex-Busfahrer Pastrana und Piñera. In einem Interview bekräftigte Pastrana am Sonntag (1.), dass sich Kolumbien von Venezuela nicht einschüchtern lässt.

„Das Regime des venezolanischen Präsidenten sperrt Unschuldige ein und foltert sie. Im Land gibt es 83 politische Gefangene und Zellen, die an Gräber erinnern. Diese Löcher haben eine Fläche von zwei mal zwei Meter, sind zum Teil unterirdisch und werden mit Klimaanlagen auf Temperaturen unter Null gekühlt. Die bei den Protesten inhaftierten Studenten sind seit Monaten eingesperrt und haben kein Licht in ihren Zellen. Wie kann es sein, dass diese Zellengräber vor den Augen aller Venezolaner existieren!“, so Pastrana in einem Interview mit der kolumbianischen Zeitung „El Tiempo“.

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  1. 1
    der Reisende

    Wie kann das sein das die Zellengräber vor den Augen aller Venezolaner existieren ? das ist ganz einfach warum : viele sehr viele Venezolanos haben keinen Arsch und keine Eier in der Hose viele interesiert erst gar nicht was in ihrem eigenen Land passiert die sagen immer das gleiche was sollen wir tun.

  2. 2
    Caramba

    Beleidige oder begrabsch doch mal die Freundin oder Schwester eines Venezolanos aus einem sozial schwächeren Viertel und der schneidet wahrscheinlich Dir die Eier aus der Hose…..

    Ne, im Ernst, such mal v. Patricia Janiot den CNN Beitrag „La Venezuela del Siglo XXI“, lief gestern (oder vorgestern?) auf CNN espanol.
    Zeig ihn weiter, und wenn Dich wieder einer fragt, was er tun soll, erklärs ihm. Ist ganz einfach, oder…..? Ein Strick, eine Laterne, oder auch mehrere…….

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