Peinliche Propaganda: Das Märchen vom Wirtschaftskrieg in Venezuela

kassen

Warteschlangen trotzt besetzter Kassen (Foto: Manuel Corro ÚN)
Datum: 04. Februar 2015
Uhrzeit: 12:15 Uhr
Ressorts: Leserberichte
Leserecho: 5 Kommentare
Autor: Vinicius Love, Caracas (Leser)
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Angesichts massiver Versorgungsengpässe nimmt das venezolanische Regime verstärkt private Einzelhandelsketten ins Visier und lässt Supermärkte besetzen. Der regierende Ex-Busfahrer im Miraflores sieht einen „Wirtschaftskrieg“ und Putschversuche im Gange, an denen aus seiner Sicht auch die USA beteiligt sein sollen. In dieses Horn stoßen vermehrt linke/kommunistische Propagandablättchen aus dem Ausland (um Spenden bettelnde Feierabendblogger), die vom täglichen Überlebenskampf der venezolanischen Bevölkerung genau soviel Ahnung haben wie der Hahn vom Eier legen und mangels eigener Korrespondenten lediglich die Propagandameldungen des Regimes kopieren. Nachdem am Wochenende mehrere Manager der Drogeriekette Farmatodo wegen „Konspiration gegen das Volk“ festgenommen wurden – sie hatten laut Maduro die Kassen ihrer Filialen absichtlich nicht besetzt und dadurch „künstliche Warteschlangen“ erzeugt – sieht die Lage am Dienstag trotz besetzter Kassen so aus wie immer.

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Bereits am frühen Dienstagmorgen bildeten sich vor den Filialen Urdaneta, Catia, Avenida San Martín und vor weiteren Niederlassungen (Las Mercedes, Chacao, San Bernardino und Bello Monte) die gewohnten und bis zu mehreren hundert Meter langen Warteschlangen. Alle Kassen in den Filialen waren besetzt, eine Lieferung von Shampoo, Windeln für Erwachsene und Deodorants war angekündigt.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Romero Nerio

    Passend dazu diese Notiz: Für Ausbau und Festigung der Redaktion fehlen uns noch Mittel. Sie können zu unabhängigem und hochwertigem Journalismus beitragen.

    Stammt von amerika21, dem von linken Dreckfinken finanzierten Propagandablatt. Zeichnen sich dadurch aus, dass sie veraltete Meldungen aufbereiten…fast immer kläglich dilettantisch übersetzen— und dann auch noch Spenden für ihre fünf Minuten Copy and Paste verlangen.

  2. 2
    Manuel Ritter

    Ruhig Blut, Leute. Dank meines Jobs beim weltweit größten Suchanbieter im Internet weis ich, dass diese linke Schmierlappen unter rapiden Leserschwund leiden. Das ist Fakt—wer etwas anderes behauptet lügt!

    • 2.1
      Herbert Merkelbach

      Nicht nur dieses bestimmte Blatt. Auch die anderen in DE vertretenen „linken bzw. sich dem Sozialismus verschriebenen Blätter“ haben das gleiche Problem. Namen werden nicht genannt aber deren Leserschaft gestaltet sich aus der Bevölkerungsgruppe – älter als 60. Das sagt doch wohl alles.

  3. 3
    Der Bettler

    Wer hier noch glaubt,was dieser Vollxxxxxxxxx verkündet,ist selber einer.Ich kann mir nicht vorstellen, daß er dieses Jahr noch überleben wird als Presidente. Der Zustand in diesem Land ist nicht mehr tragbar.Nachdem Cabello selber genug Dreck am Stecken hat, und das Volk ihn nicht sonderlich mag, werden wir sehen was kommt. Diese Regierung samt Gerichtsbarkeit und Asamblea national gehören restlos ausgemerzt. Hoffen tue ich auf nichts mehr,das habe ich in 16 Jahren gelernt.
    Salutos aus dem Land mit einem Ministerium der Glückseligkeit.

  4. 4
    Manuel Neuer

    Was passiert wenn Sozialisten die Macht in der Sahara übernehmen? 10 Jahre nichts, dann wird der Sand knapp…

    Tragisch, dass ein eigentlich so reiches Land wie Venezuela konsequent an die Wand gefahren wird von einer Truppe ideologisch verwirrter Kleptokraten. Marx dürfte in seinem Grab rotieren, wenn er wüsste was da abgeht.

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