Bolivien: Deutschland und Schweiz präsentieren Projekt für Bi-Ozeanischen Eisenbahnzug

corredorbioceanico

Bi-Ozeanischer Eisenbahnzug stellt ein vorrangiges Projekt für Bolivien dar (Foto: radio.uchile)
Datum: 04. Februar 2015
Uhrzeit: 13:11 Uhr
Leserecho: 12 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Konzerne aus Deutschland und der Schweiz haben Präsident Evo Morales ein Projekt für den Bau des Zentral-Bi-Ozeanischen Eisenbahnzuges (Corredor Ferroviario Bioceanico Central) präsentiert, wie die Botschafterin von Bolivien in Deutschland am Dienstag in La Paz mitteilte. Der Bau des bi-ozeanischen Eisenbahnzuges, der den Pazifik mit dem Atlantik über Peru, Bolivien und Brasilien verbinden wird, ist eines der acht Integrationsprojekte, die von der Union Südamerikanischer Nationen (UNASUR) in der gesamten Region unterstützt werden, und stellt ein vorrangiges Projekt für Bolivien dar.

Bei dem Treffen mit Präsident Morales waren Außenminister, David Choquehuanca, Michele Molinari, CEO des Schweizer Unternehmens Molinari Rail, Oliver Parche, Koordinator für deutsche Unternehmen; Michael Mutter, Ingenieur und Experte für Eisenbahnzüge; Peter Linder, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Bolivien; Peter R. Bischoff, Botschafter der Schweiz in Bolivien und Elizabeth Salguero, Botschafterin der Plurinationalen Staates Bolivien in Deutschland, anwesend.

“Es gibt ein großes Interesse von Seiten deutscher und schweizerischer Unternehmen für den Bau des bi-ozeanischen Eisenbahnzuges und womöglich auch für andere Eisenbahnprojekte in Bolivien” sagte Botschafterin Salguero, deren Meinung nach sich die Unternehmen aus dem Ausland aufgrund der wirtschaftlichen Stabilität für Bolivien interessieren.

Der bolivianische Staatschef und sein technisches Team werden die Vorschläge analysieren, um dann zu entscheiden, ob das Projekt zusammen mit den ausländischen Unternehmen angegangen wird. “Es werden die Termine und das Bugdet analysiert; in einer nächsten Phase wird man sicherlich genauere Auskünfte bieten können”, erklärte die Botschafterin.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    Martin Bauer

    Dann können sie ja bald ihre Coca bi-ozenisch verschiffen und damit den Rest der Welt noch glücklicher machen.

  2. 2
    Stefan Messerli

    Ja Herr Bauer. Das stört Leute wie Sie natürlich wenn in Bolivien die Infrastruktur ausgebaut wird. Erbärmlich!!! Kommen Sie doch mal nach Bolivien, ist nicht alles perfekt hier…aber 1000 mal besser als noch for 10 Jahren!

  3. 3
    Martin Bauer

    Mir reichen völlig die roten Verbrecher, die in Venezuela an der Macht sind, um mir das Leben zu versauen. Ich muss mir nicht auch noch die in Bolivien antun.

  4. 4
    Marcel

    Herr Bauer, warum reisen Sie nicht in die USA aus? Man muss doch nicht die wenigen Länder, die noch „Eier in der Hose haben“ und dem Weltmachtstreben der US-Imperialisten widerstehen, ständig niedermachen. Akzeptieren Sie doch einfach, dass es Völker gibt, die einen eigenen Weg gehen.
    Klar gibt es zur Zeit grosse wirtschaftliche Probleme, aber es ist doch mehr als durchsichtig, dass der massive Ölpreisverfall zwischen USA und Saudis abgesprochen ist um Russland, Iran und Venezuela zu schaden und einen „Regime Change“ zu provozieren.
    Statt in so einer Zeit zusammenzustehen gehören Sie zu den Provokateuren und wundern sich dann über „politische Verfolgung“.

    • 4.1
      Martin Bauer

      Schütten Sie doch Ihren ideolischen Müll aus der Epoche Stalins auf einem Parteitag der LINKE aus und lassen uns hier in Ruhe. Wir erleben genug linken Unrat in unserem Alltag. Da brauchen wir nicht auch noch realitätfremde Linksromatinker aus dem alten Kontinent als Lehrmeister.

    • 4.2
      A.B.

      Nein Marcel, Sie verlangen da zu viel. Herr Martin Bauer kommentiert Länder wie Kuba, Venezuela, Argentinien und Bolivien grundsätzlich negativ, selbst positive Dinge. Bei Verbrechen wie Ende 2014 in Mexiko (die ermordeten Studenten) herrscht nicht nur bei Herrn Bauer Schweigen im Walde. Verlogen! Na gut es ist halt so. Nicht nur hier auf latina-press, für die deutschen Medien ist Putin der alleinige Schuldige am harten Wintereinbruch im Mittleren Westen der USA.

      • 4.2.1
        Martin Bauer

        Quatsch! Ich kritisiere nicht Länder, sondern rote Diktatoren, die Länder und derern Völker als ihren Privatbesitz betrachten. Da ich mit meiner Familie in Venezuela lebe und unter dem kriminellen Neo-Sozialismus lebe, der auch von Abschaum aus den Reihen der Linke unterstützt wird, wende ich mich gegen dieses ekelhafte Geschmeiss. Dass es auf der Welt noch andere Missstände und Übertäter gibt, bleibt unbestritten. Doch dies ist hier nicht das Thema, zumindest nicht meines. Es sollte noch immer meine Entscheidung sein, zu schreiben, worüber ich will. Denn dann kenne ich mich mit der Materie auch einigermassen gut aus, im Gegensatz zu manch linksromatisierendem Sesselpfurzer, der im sozialen Netz Mitteleuropas hängt.

  5. 5
    A.B.

    Naja Herr Bauer, rein rhetorisch jedenfalls ist ein gewisser Inselkönig (nicht Jürgen Drews), der die Flüchtlinge seines Landes mal als Würmer tituliert hat Ihr Vorbild. Ein weiteres Vorbild rein? sprachlicher Art ist ein Herr, welcher einen anderen Herrn mal als den Gehörnten (nicht betrogenen Ehemann) bezeichnet hat. Sie verfügen über ebenso viel sprachliche Subtilität wie diese beiden Herren.

    • 5.1
      Martin Bauer

      Wie kommen Sie auf den Gedanken, ich hätte mich jemals an einem „Vorbild“ orientiert? Um mit Wilhelm Tell zu antworten: Der Starke ist am mächtigsten allein.

  6. 6
    A.B.

    Lesen Sie sich mal EINIGE Ihrer Kommentare für die verschiedenen Länderartikel durch. Sie beschimpfen Leute die anderer Meinung sind. Aber etwas muss ich meine Aussage doch zurücknehmen, bei Ihnen hält es sich noch in Grenzen.

    • 6.1
      Martin Bauer

      Falsch! Ich beschimpfe rote Diktatoren und ihre Helfer, die Verbrechen an ihrem Land und Volk begehen oder jene, die solche Leute unterstützen bzw. schön reden.

      Meinungen kann man zu interpretierbaren Dingen und zu individuellem Empfinden haben haben, nicht jedoch zu Fakten. Und das Recht auf freie Meiningsäusserung ist nicht gleichzusetzen mit dem Verbreiten von Unwahrheiten. Wer sich z.B. auf politische Hetzblätter, wie amerika21 oder RAZON oder TeleSur als Quelle beruft, der ist mit der systematischen Lüge als politisches Instrument fest verwurzelt und gehört beschimpft oder Schlimmeres.

      • 6.1.1
        Romero Nerio

        Sag ich doch: Das ist eben das Übel einer Demokratie—selbst der dreckigste Abschaum darf dort seine gequirrlte Kacke unters Volk streuen. In Venezuela würden diese Pestfurunkel im Loch verfaulen!!!!!

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!