Kolumbien: „Autofreier“ Tag in Bogotá

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Nach Angaben der Behörden zirkulierten rund 600.000 Fahrräder auf den Straßen der Millionenmetropole (Foto: Twitter)
Datum: 06. Februar 2015
Uhrzeit: 13:22 Uhr
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Autor: Redaktion
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Ein Mal im Jahr (am ersten Donnerstag im Februar) dürfen in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá keine Privatfahrzeuge verkehren. Nachdem in den letzten Jahren nur Fahrzeuge des öffentlichen Nahverkehrs, Taxen und Handwerkerfahrzeuge (Kurier) auf den Straßen unterwegs waren, beschränkte sich das Verbot in diesem Jahr auch auf rund 400.000 Motorräder im Privatbesitz. Bis zum Ende des Tages erwarteten die Behörden einen Rückgang der Schadstoffbelastung von 50%.

Die Einschränkung des Verkehrs in der Hauptstadt von Kolumbien begann um 05:00 Ortszeit (10:00 GMT) und endete um 19:30 Uhr lokaler Zeit (00:30 GMT). Bis 12:00 Uhr Mittags hatten etwa 105 Personen das Verbot missachtet und wurden mit Geldstrafen in Höhe von 150 US-Dollar geahndet. Nach Angaben der Behörden zirkulierten rund 600.000 Fahrräder auf den Straßen der Millionenmetropole – eine Zunahme von rund 100.000 zu „normalen“ Tagen.

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