Kuba will Geburten von zwei oder mehr Kindern pro Familie fördern

familie-kuba

Im Jahr 2030 wird das Inselstaat die älteste Bevölkerung in ganz Lateinamerika haben (Foto: aciprensa)
Datum: 11. Februar 2015
Uhrzeit: 13:41 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Die Karibikinsel Kuba steht vor dem Problem einer dramatischen Überalterung. Nach Ansicht von Experten werden sich im Jahr 2021 mehr Arbeitnehmer im Ruhestand befinden, als neu in den Arbeitsmarkt eintreten. Gleichzeitig gibt es immer mehr ältere und weniger Frauen im gebärfähigen Alter, während Tausende von jungen Menschen das Land verlassen. Im Jahr 2030 wird das Inselstaat die älteste Bevölkerung in ganz Lateinamerika haben, ein Problem, das seine Wurzeln in einem der wichtigsten Erfolge der Revolution unter der Führung von Fidel Castro hat. Das kubanische Gesundheitssystem zeichnet sich durch eine gute Vorsorge und hohe Ärztedichte aus, die Lebenserwartung der Bevölkerung hat stark zugenommen.

Nun hat die kubanische Regierung eine Reihe von Maßnahmen implementiert, um Frauen dazu zu ermutigen, mindestens zwei Kinder auf die Welt zu bringen. Dazu zählt die Zuweisung von Kindergärten für arbeitende Mütter mit einem zweiten Kind und sogar die Schaffung von nicht-staatlichen Genossenschaften für die Kinderbetreuung. Umfragen, die von mehreren Institutionen des Landes durchgeführt wurden, zeigen allerdings einen Mangel am Interesse einer Mutterschaft. Als Gründe werden unter anderem Material/Warenknappheit innerhalb der Bevölkerung, niedrige Löhne und das Wohnen unter einem Dach mit mehreren Generationen genannt.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.

Leider kein Kommentar vorhanden!

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!