Bilateraler Handel zwischen Venezuela und den USA über 41 Milliarden US-Dollar

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95,99% aller Ausfuhren in die USA waren Öl-Exporte (Foto: Handout/Internet)
Datum: 19. Februar 2015
Uhrzeit: 10:08 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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Der bilaterale Handel zwischen Venezuela und den USA belief sich zum Ende des Jahres 2014 auf insgesamt 41,558 Milliarden US-Dollar. Die Netto-Handelsbilanz zwischen den beiden Nationen auf 18,88 Milliarden Dollar. Die Bundesbehörde „United States Census Bureau“ weist in ihrem aktuellen Bericht darauf hin, dass der bilaterale Handel im Jahr 2013 bei 45,217 Milliarden US-Dollar lag, ein Rückgang zu 2014 um 8,09% (3.659 Milliarden Dollar). Die Netto-Handelsbilanz lag zum Jahresende 2013 bei 18,777 Milliarden Dollar).

Laut der „United States Chamber of Commerce“, eine privatrechtliche Handelskammer in den Vereinigten Staaten, beliefen sich die gesamten venezolanisches Ausfuhren im Jahr 2014 in die USA auf 30,219 Milliarden US-Dollar Dollar, ein Rückgang von 5,56% (1,778 Millionen Dollar) zum Vergleichszeitraum des Jahres 2013. 95,99% aller Ausfuhren in die USA waren Öl-Exporte, ein Gesamtbetrag von 29,008 Milliarden Dollar und ein Rückgang von 6,09% (1,879 Milliarden Dollar) im Vergleich zum gesamt Ölexport im Jahr 2013.

Die Gesamteinfuhren aus den USA betrugen im vergangenen Jahr 11,339 Milliarden US-Dollar, ein Rückgang von 14,23% (1,881 Milliarden Dollar) im Vergleich zu den Gesamtimporten für das Jahr 2013. Laut der „United States Census Bureau“ beliefen sich die Ölexporte in das südamerikanische Land 2014 auf 2,862 Milliarden US-Dollar, eine Steigerung von 12,28% (313 Millionen Dollar) im Vergleich zu 2013. Venezuelas Nicht-Ölimporte schlossen bei 8,477 Milliarden US-Dollar, ein Rückgang von 20,56% (2,194 Milliarden Dollar) zum Jahr 2013.

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  1. 1
    Herbert Merkelbach

    Die Frage stellt sich, wie lange noch importieren die US-Raffinerien venezolanisches Rohöl. Es ist natürlich nicht so einfach, den Verarbeitungsprozess von Schweröl auf das leichtere und süßere Öl, das aus dem Schiefergestein gewonnen, umzustellen.
    Auf der anderen Seite meine ich, dass die US-Firmen sehr flexibel sind und sollte die Pdsva oder der Staat Venezuela als Drogenstaat von den US-Behörden eingestuft werden, eine Umstellung wäre dann zwangsläufig.

    • 1.1
      der Reisende

      Ich hoffe nur das die Umstellung sehr schnell kommt.
      Wer weiss was wie die Untersuchungen im Fall des Venezolanischen Drogenbaron sind ???

      • 1.1.1
        Herbert Merkelbach

        In der Angelegenheit hört man nichts mehr aus den US-Quellen. Ich kann mir aber vorstellen, das die USA bereits internationale Haftbefehle gegen die Verdächtigten in Venezuela ausgestellt haben. Ein D. Cabello als auch andere wahrscheinlich Betroffene wagen sich nicht ins Ausland zu reisen, höchstens nach Kuba, Ecuador oder Bolivien. Die VR China und Iran als auch Korea (Nord) kämen vielleicht als Reiseziel noch in Betracht.
        Es ist schon verdammt misslich, wenn das Vermögen (Immobilien) in den USA beschlagnahmt wird, die Konten mit dem geraubten Geld eingefroren werden.

        Eine Umstellung auf das leichtere, süßliche Rohöl kostet Geld und das müssen die US Raffinerien anpacken. Auch die Physis der Raffinerien muss geändert werden und das braucht Zeit. Auf der anderen Seite produzieren die USA weiterhin eine Menge Öl. Trotz einer Reduzierung der Bohrtürme in den Schiefergebieten ist die produzierte Menge hoch. Das liegt auch an dem Verfahren, dass die US Firmen praktizieren. Mit der Bohrung eines Loches werden mehrere sich ausbreitende horizontale Extensionen ausgefahren, die das Öl aus dem Erdreich hervorholen. Man sollte auch nicht vergessen, die Investitionen in den Schiefergebieten müssen finanziell wieder eingefahren werden. Ein Loch bohren und dann alles stilllegen, so geht es nicht.
        Es ist einem N. Maduro eindeutig klar, dass die Ölproduktion in den Schiefergebieten der USA zu Lasten des venezolanischen Rohöls geht. Deshalb auch seine Schimpfkanonaden gegen die USA. Dabei vergisst er aber, dass das Argentinien in seinem „vaca muerta“ ebenfalls unkonventionelle Ölvorkommen besitzt (also Öl aus dem Schiefergestein). Cristina wird gegen Ende dieses Jahres von der Bildfläche verschwinden. Es wäre interessant zu erfahren, wie sich Maduro verhalten wird, wenn in Argentinien ebenfalls das Schiefergestein zur Ölproduktion angezapft wird.

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