Venezuela will “Luftverteidigungszone” ausweiten: Curaçao fordert Aufklärung

Datum: 21. Februar 2015
Uhrzeit: 22:59 Uhr
Leserecho: 19 Kommentare
Autor: Redaktion
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Venezuelas Präsident Nicolás Maduro hat vor wenigen Tagen eine Ausweitung der Luftverteidigungszone angekündigt. In einer Rede im nationalen Fernsehen betonte er, dass sein Land das Recht habe, sich “ab dem Himmel über den Antillen zu verteidigen”. Demnach will er den “defensiven Bereichen des Landes über die Inseln im Wind bis nach St. Maarten erweitern”. Alex Rosaria, Führer der Koalitionspartei PAIS auf Curaçao, zeigte sich von der Ankündigung aus Caracas überrascht und wies darauf hin, dass Maduro nicht über den Luftraum der autonomen Karibikinsel bestimmen könne.

„Wir sind von der Aussage Maduros überrascht und haben davon lediglich aus der Presse erfahren. Uns Parlamentariern ist das Ansinnen aus Caracas nicht bekannt. Es kann allerdings nicht sein, dass ein Nachbarland ohne Information seine Verteidigungszone erweitert – geschweige denn, über unseren Luftraum bestimmt. Deshalb haben wir Ministerpräsident Ivar Asjes um Aufklärung gebeten. Ebenfalls wollen wir wissen, ob das Königreich der Niederlande von dem Vorhaben informiert wurde“, so Rosaria in einem Interview.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Manuel Ritter

    Tja, Maduro. Hier hast Du es ebent nicht mit verblödeten Speichelleckern zu tun. Die holländische Kriegsmarine würde Dich und deinen linken Dreckxxxxxxxxxxx in Schutt und Asche schießen. Wäre allerdings nicht schlecht, dann würden tatsächlich Bomben auf den Miraflores fallen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  2. 2
    Caramba

    Oh ja, bitte mach den Fehler! Schick deine Flanker und deine F16 auf Patroullie über Curacao und St. Martin, am Besten noch mit Überflug von Guadeloupe und Martinique!
    Das wäre doch toll, wenn Maduro den Krieg der ihn vernichtet gleich selber anfängt……
    St. Martin ist zur Hälfte französisch, d.h. Nato, und die Franzosen verstehen keinen Spass in solchen Sachen und lassen sich auch nicht einschüchtern wie die Holländer – venezolanische Jets über St. Martin, da rummsts sofort. Da kann er von Glück reden, wenn er nur seine Fuerza Aerea verliert und nicht Tags darauf die Fremdemlegion in Caracas hat – die hätten aus Guyana nicht weit. Die würden den Venezolanern den Hintern versohlen, dass ihnen Hören und Sehen vergeht…….

    • 2.1
      Herbert Merkelbach

      Ich meine, F 16 hat er aber dafür keine Ersatzteile mehr, da die USA diese nicht mehr liefern. So viel ich weiß, besitzt die venezolanische Luftwaffe diese russischen Suchoi Kampfjet. Ob die einsatzbereit sind, entzieht sich meiner Kenntnis.

      • 2.1.1
        Caramba

        24 SU-30 Flanker und 12 F16. Die Flanker ist kein schlechter Jet, kommt halt drauf an mit wem sie sich anlegen…..gegen einen Eurofighter oder eine F35 mit gut trainierten Piloten hat sie eher schlechte Karten. Auch würden amerikanische oder europäische Jets mit einem Radarflugzeug operieren, um unsichtbar zu bleiben, während Vzla diese Möglichkeit nicht hat. Usw…..
        Über Wartungszustand und Trainingsstand der Venezolaner kann ich nur spekulieren, aber nach dem ersten Überraschungsschlag wäre das eine sehr einseitige Geschichte.

      • 2.1.2
        Martin Bauer

        Meines Wissens ist schon lange keine der F-16 mehr flugfähig und die Flanker wohl auch nicht mehr. Der Westen liefert seit rund 15 Jahren weder Ersatzteile noch Munition. So waren auch die Batterien des einzigen deutschen U-Bootes im Besitz der venezolanischen Marine schon vor wenigstens 12 Jahren hinüber. Einige der Su30 dürften noch zu verwenden sein – die wurden ja erst vor wenigen Jahren beschafft – aber auch nicht mehr alle. Und die fliegen mit russichen Piloten im „Ruhestand“. Die machen den Job für Geld, mit völliger Gleichgültigkeit gegenüber Venezuela und dessen Regierung. Es ist wenig wahrscheinlich, dass sich diese Opis in einen Kampf gegen die Nato stürzen würden. Eher gegen die Ukraine, wenn es nach ihnen ginge…

        Wie dem auch sei, Curaçao dürfte dann seine Luftverteidigungszone nach Süden bis zur brasilianischen Grenze ausdehnen. Wäre keine schlechte Massnahme!

  3. 3
    Marvin Scott

    Grenzenloser Grössenwahn gepaart mit totaler Ahnungslosigkeit. Wann macht Venezuela dem Spuk endlich ein Ende?

    • 3.1
      der Reisende

      Da fehlt noch sehr viel bis dieser Spuk beendet wird.

  4. 4
    Der Bettler

    Für mich nur wieder Säbelgerassel für das Volk.Der Baumbewohner wird es nicht wagen mit seinen paar flugfähigen Maschinen den Karibikluftraum zu kontrollieren.Auch wenn er so blöd ist,ein paar von der Luftwaffe wissen genau,daß sie jederzeit abgeschossen werden können.

    • 4.1
      Marvin Scott

      Und falls Mad Burro deshalb seine Flieger losschicken würde, ist es eine unnötige Verschwendung von Geld, das er sowieso nicht mehr hat. Nehme an Wartung und entspr. Teile kosten USD.

  5. 5
    der Reisende

    Die Droge die dieser geistige Tiefflieger sich so in die Birne zieht ist viel zu stark für ihn.
    Für mich hat dieser Vollpfosten zu viele Bücher und Filme über Adolf Hitler gelesen und gesehen.
    Das ganze nimmt langsam Formen an das ist nicht mehr zum lachen und keiner will diesen Gehirn amputierten Busfahrer stoppen.

    • 5.1
      Marvin Scott

      Ja leider. Das ganze Getue ist so lächerlich, dass man es ohne Weiteres ignorieren könnte, wäre dahinter nicht eine kriminelle Boshaftigkeit. Gibt es denn niemand in diesem schönen Land, der den Saft und die Kraft hat, dem Drama ein Ende zu setzen?

  6. 6
    Randgänger

    Ich warte schon länger darauf das der Busfahrer einen Krieg vom Zaun bricht, die alte Taktik um von den Problemen in der Heimat abzulenken. Ein durch die Niederlande abgeschossenes Flugzeug ist doch für ihn ein feuchter Traum, er hat seinen Krieg und muss gleichzeitig nicht befürchten das Bodentruppen ihn angreifen.

    • 6.1
      Caramba

      Die Niederlande sind Mitglied der Nato, so wie Frankreich – und die haben ein Regiment Fremdenlegion in Guyana. Die könnten binnen Stunden an die Tür vom Miraflores klopfen…….und die Jungs sind unangenehme Gäste, wenn sie uneingeladen erscheinen.

      • 6.1.1
        Herbert Merkelbach

        Ich bin mir nicht so sicher, ob Maduro überhaupt in der Lage ist oder sein wird, sein Überwachungsprogramm in der Karibik durchzusetzen. Auf eine militärische Intervention seitens der in der Karibik vertretenen Nato-Staaten (durch die verschiedenen Besitztümer der verschiedenen Inseln) glaube ich, wird keine der Staaten durchführen. Ich in der Überzeugung, dass die USA diesen Bereich als ihr „Terrain“ betrachten. Die Monroe-Doktrin besagt ja auch: America to the Americans. Ich habe mehr das Gefühl, dass in nächster Zeit der Kongress der USA, in neuer politischer Besetzung, eine wichtige Rolle gegenüber VE spielen wird. Maduro ist wirtschaftlich angeschlagen, das weiß er selber, deshalb die verbalen Ausfälle gegen die USA. Und die USA sind jetzt der Schlüssel zum Überleben Venezuelas geworden. Schon zu Zeiten Chavez mit seinen mündlichen Attacken gegen die USA gab es aus dem US Außenministerium einen Warnschuss vor seinen Bug: er möchte sich in seiner Wortwahl und seinen Ausfällen gegenüber George W. Bush mäßigen. So viel ich weiß, er hat danach auch nicht mehr so schlimm gegen die USA gewettert.
        So etwas Ähnliches könnte es auch gegen Maduro geben. Sollte dieser tatsächlich immer weiter in seinem Wahn ausflippen, die Vertreter des US Kongresses könnten in der Tat einen solchen „Kanonenschuß“ abgeben. Dabei muss noch nicht einmal ein US Soldat venezolanischen Boden betreten. Schon alleine eine Importsteuer in Höhe von 10-15% (reine imaginäre Annahme) auf venezolanisches Rohöl könnte ihn in die Knie zwingen. Liebend gerne würde Saudi Arabien die Minderabnahme aus VE mit Lieferungen kompensieren. Andere afrikanischen Länder wären ebenfalls dazu liebend gerne bereit.
        Es hängt also viel von den Vertretern im US Kongress ab ob sie bald die „Schnauze“ voll haben von diesem Analphabeten aus Caracas.

      • 6.1.2
        Caramba

        Ich glaube ehrlich gesagt nicht dass den Worten Maduros taten folgen.
        Aber sollte er tatsächlich eine der französischen Inseln provozieren und die Situation eskalieren, hin zu französischen Verlusten (ein abgeschossener Jet, eine verirrte Bombe auf eine französische Insel) zweifle ich nicht eine Sekunde an einer harten und schnellen Reaktion Frankreichs.
        Ob sie Bodentruppen schicken würden, bin ich nicht so sicher, aber die Gelegenheit zu einem Gegenschlag wird sich Hollande nicht entgehen lassen – das würde ihn gut als entschlossener Oberbefehlshaber dastehen lassen (La Grande Nation…!) und den beschädigten Ruf seines Militärs wieder polieren. Und die USA sind auch in der Nato……

      • 6.1.3
        Martin Bauer

        Sowohl die Franzosen als auch die Engländer würden den Miraflorenzern ein schnelles, schmerzhaftes Ende bereiten, bei der kleinsten Gebietsverletzung. Aber das sind Tagträume. So blöd ist nicht mal Mauro, es darauf ankommen zu lassen.

  7. 7
    Matthias Gysin

    Maduro hat ja gesagt bis San Marteen … da liegt auch noch Puerto Rico (USA) dazwischen. Das gibt einen zweiten „Falklandkrieg“. Ich denke das wird er auch durchziehen, denn Innenpolitisch ist Maduro Tod. Er braucht Erfolge im Ausland irgendeiner Art.

    • 7.1
      Caramba

      Sie brauchen einen neuen Atlas.
      Ich bin von Margarita nach St. Martin gesegelt, ohne Puerto Rico auch nur nahezukommen…..
      Aber an Isla Aves bin ich vorbeigekommen, liegt ca 100nm westlich von Dominica (nein, nicht Dom.Rep.) mitten in der östlichen Karibik, ist venezolanisch und eine gute Ausrede, da mal was hinzuschicken.
      Dann isser aber immer noch erst auf dem halben Weg nach St. Martin….dazwischen liegen in der Inselkette, die er dabei passiert, noch 2 französische Inseln, und gleich nordwestlich von St Martin – in Sichtweite – ist das britische Anguilla, danach die britischen und die US Virgin Islands, und danach – weiter nach Westen – dann Puerto Rico.
      Also bis er wegen Puerto Rico Stress kriegt, hat er sich eh schon mit der halben Nato angelegt, dann spielen die Gringos auch schon keine Rolle mehr.
      Der verpestet nur die Luft mit dem Unsinn, den er da verzapft, das hat weder militärisch noch historisch oder politisch irgendeinen Hintergrund. Auf was will er sich denn berufen? Dass die Inseln mal spanisch waren….? Würde ich ja noch drüber lächeln, wenns von Spanien käme, aber Venezuela? *kopfschüttel*
      Als nächstes kommt er bestimmt wieder mit Guyana und Surinam……und auch dafür hat er nicht den Nerv und die Eier.
      Mit der Guardia gegen die Fremdenlegion anzutreten ist was anderes als auf unbewaffnete Studenten zu schiessen…….
      Slds
      dd

      • 7.1.1
        Herbert Merkelbach

        Ich sehe die ganze Sache ehe nüchtern. Er (Maduro) benötigt ein Erfolgserlebnis. Zu Hause gelingt ihm dies nicht. Da hat er sich zu einer gewaltigen Lachnummer in ganz Lateinamerika gemacht. Also verlagert er sein Schwergewicht auf die Außenpolitik. Das fängt an mit dem Umsturzversuch der USA, der Achse Madrid-Kolumbien-Miami, seiner Forderung nach Unabhängigkeit von Puerto Rico, der Finanzierung der Opposition Venezuelas durch die USA.
        Er wird auch in Zukunft weitere Hirngespinste erfinden. Noch mehr Attentatsversuche auf ihn und seine Riege. Dann werden plötzlich US Soldaten auf venezolanischem Territorium „gefangen genommen“. Ich meine, dem menschlichen Ideeneinfall sind keine Grenzen gesetzt. Ob man ihm die ganzen Phantasien abnimmt ist eine andere Frage. Zumindest versucht er auf diese Art und Weise Eindruck zu schinden.
        Es ist wie in einem Boxring. Der angeschlagene Boxer kann sehr gefährlich werden, wenn er in den Seilen hängt und keinen Ausweg mehr sieht. Dann schlägt dieser nach allen Seiten. Trotzdem, der technische knock-out für ihn ist in der Mache. Und das ging auf einmal so plötzlich, siehe Kommunismus in Europa.

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