Venezuela: Neue Bürgermeisterin von Caracas fordert zum Kampf auf

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Helen Fernández ,neue Bürgermeisterin der Metropolregion von Caracas (Foto: Fernández)
Datum: 25. Februar 2015
Uhrzeit: 11:42 Uhr
Leserecho: 6 Kommentare
Autor: Redaktion
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Helen Fernández ist am Dienstag (24.) als neue Bürgermeisterin der Metropolregion von Caracas vereidigt worden. Das rechtmäßige Oberhaupt des Hauptstadtdistrikts war vor wenigen Tagen wegen angeblicher Beteiligung an einem angeblichen „Putschversuch“ gegen das linksgerichtete Regime verhaftet und in ein Militärgefängnis überführt worden. Gleich zu Beginn ihrer Antrittsrede gab Fernández bekannt, weiter für Freiheit und Demokratie zu kämpfen.

„Es gibt nur einen Bürgermeister – und der heißt Antonio Ledezma. Ich bin seine Stimme und werde weiter gegen das von der Regierung begangene Unrecht kämpfen. Die Regierung unter Präsident Maduro konnte nur den Körper von Antonio einsperren – sein libertärer Geist gibt uns den Mut, weiter vorwärts zu gehen. Ich betone: wir werden gegen das begangene Unrecht kämpfen und gewinnen“ so Fernández.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Inge Alba

    Ja, diese Frau hat Mut!

    Jetzt fehlen allerdings auch noch ein paar hunderttausend Venzolaner auf der Strasse um sie zu unterstützen.

    • 1.1
      alexandro

      Ja Frau Alba hat Sie, leider nicht die hundertausend eierlosen machos

  2. 2
    ron

    Solange das gesamte Volk nicht auf die Straße geht und in allen Bereichen ein Generalstreik erhoben wird passiert hier gar nichts.
    Das ganze System erinnert mich sehr stark an das Regime der früheren DDR.
    Es wird mit aller Gewalt versucht von den Linken an der Macht zu bleiben. die unteren Mitläufer glauben ja noch an den ganzen Mist der ihnen erzählt wird. Doch die wirklich gefährlichen Leute sind die in den oberen Etagen, diese würden bei einem Umsturz extrem in die Röhre schauen. Doch wie schon bei anderen früheren Diktaturen werden diese danach auch wieder höhere Posten einnehmen und sagen, dass sie nur Befehle ausgeführt haben und dem Staat gedient haben wie dies schon im 3. Reich war und auch bei der Wende in Deutschland. Es gab danach viele die vorher eine ganz andere Gesinnung hatten und nun auf einmal wieder die Volldemokraten waren.
    Der Vollidiot Maduro wird sich dann so schnell wie möglich nach Cuba absetzen da er ja in Venezuela keine Chance mehr hat noch irgendetwas in Bewegung zu setzen und schon gar nicht mehr mit dem Bus durch die Gegend fahren kann. Aber ich denke er hat genung Geld auf die Seite geschafft, so wie das der gute Erich Honecker mit seiner Gattin gemacht hat und dann von dem dorch so wunderbaren Sozialismus am Strand in cuba zu träumen.
    Es ist nur schade und sehr traurig das ein junger Mann hierfür sein Leben lassen musste und von einem dummen Polizisten erschossen wurde, der vielleicht nicht 3 und 3 zusammenzählen kann.
    Als ich das letzte Mal in Venezuela war, da war mir schon Angst und Bange als ich am flughafen bei der Ausreise von diesen Volltrottel und Analphabeten kontrolliert wurde.
    Man konnte ihnen schon ansehen, dass diese Volltrottel nicht im Gehirn haben und sich nur in einer Uniform stark fühlen und jetzt haben diese auch noch offiziell vom Obervollpfosten Maduro einen Freifahrtschein bekommen und können durch die Gegend ballern.
    Es ist einfach unglaublich, dass die Welt einfach zuschaut und hier nichts unternimmt.

    • 2.1
      Wolfgang

      Das meiste was du schreibst, sehe ich genauso. Das Volk hat im Moment anscheinend keinen Bock auf Kontertevolution und solange das so bleibt, bleibt Maduro bzw die PSUV.

      Wer allerdings wegen dem neuen Gesetz, das Sicherheitskräften erlaubt, bei einer Bedrohungslage zu schießen, rumheult -von wegen Diktatur und so- dem sei gesagt, dass sich diese Regelung in jedem Landespolizeigesetz der ach so demokrötischen BRD befindet. Auch im sonstigen EUdSSR-Gebiet ist diese Maßnahme Gang und Gäbe und in den USA sowieso. Also immer schön Kirche im Dorf und so :-)

      Ich war heute „einkaufen“ … Sigo, Rattan Plaza, CM – ist das traurig zur Zeit. Da hilft nur essen gehen.

      • 2.1.1
        Herbert Merkelbach

        Die Bundesrepublik Deutschland IST demokratischer als die in Venezuela gelebte Regierungsform. Ich kann von keinen Toten bei den vergangenen „Pegida“-Märschen in jedwelchen Medien lesen, anders als in Venezuela.
        Es ist ein Fakt, das in Venezuela jede Demonstration eine Bedrohung gegen die Regierung darstellt. Da muss ich doch einen gewaltigen Unterschied zu den Ländern der EU, Nordamerikas feststellen. Und was das Neo-Sowjetische Reich der Russischen Föderation angeht, lassen Sie bitte die Kirche im Dorf, Putin, der neue Zar des Sowjet Reiches, unterbindet massiv die gegen ihn gerichteten Demonstrationen mit Verhaftungen in großen Umfang aller seiner Kritiker.

  3. 3
    Der Bettler

    Wer in so einem Land wie hier solche Gesetze erläßt,ist für mich ein Anstifter zum Mord.Der Junge wurde aus nächster Nähe erschossen,und war ohne Waffe.Außerdem soll er sich unter einem Auto versteckt haben. Worin sehen Sie Wolfgang da eine Bedrohung ? Diese hirnlosen Typen haben jetzt einen Freischein mit scharfen Waffen rumzuballern,wie es ihnen gefällt.Ein dehnbarer Begriff Bedrohung für Leib und Leben eines Polizisten.Manchmal kommt es mir so vor,als würde denen einer abgehen,wenn sie einen killen können.Das alles dann noch mit Deutschland zu vergleichen,ist schon ein starkes Stück.

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