„Amnesty“: Lateinamerika leidet unter einem Mangel an historischer Gerechtigkeit

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Venezolanische Regierungstruppen prügeln auf Demonstranten ein (Foto: Archiv)
Datum: 25. Februar 2015
Uhrzeit: 12:28 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die Justiz in Lateinamerika hat den Ruf, sehr korrupt zu sein. Im südamerikanischen Staat Venezuela hat die Ineffizienz und Vetternwirtschaft allerdings ein Ausmaß erreicht, das seinesgleichen sucht. Amnesty International, die weltweit größte und anerkannteste Menschenrechtsorganisation, hat der eigentlich über die Wahrung der Gesetze zu wachenden Instanz in ihrem Jahresbericht ein vernichtendes Zeugnis ausgestellt und darauf hingewiesen, dass die Justiz in Venezuela vom linksgerichteten Regime dazu benutzt wird, um Regierungsgegner zum Schweigen zu bringen. „Lateinamerika leidet unter einem Mangel an historischen Gerechtigkeit, Kriminelle begehen ungestraft Verbrechen gegen die Menschenrechte“, bekräftigt Erika Guevara, Direktorin Amnesty International (AI) Lateinamerika.

Dabei erinnerte die Organisation an die exzessiven Gewaltanwendungen während der Proteste gegen die Regierung von Präsident Maduro, bei der 43 Menschen starben und Hunderte im Kerker landeten. Amnesty wies auf die Tatsache hin, dass Regierungen wie Brasilien es versäumt haben, die Verletzungen der Menschenrechte in Venezuela zu kritisieren.

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