Peru: Justiz verlangt Auslieferung eines Greenpeace-Aktivisten

kolibri

Scharrbild des Kolibri (Foto: GoV)
Datum: 26. Februar 2015
Uhrzeit: 10:19 Uhr
Ressorts: Kultur & Medien, Peru
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Anlässlich der UN-Klimakonferenzin Peru wollte die Umweltorganisation „Greenpeace“ Aufmerksamkeit erregen und trampelte auf den zum Weltkulturerbe gehörenden Nazca-Linien herum. Das peruanische Kulturministerium sprach von irreversiblen Schäden rund um das Scharrbild des Kolibris (auf einer Fläche von etwa 1.600 Quadratmetern), Präsident Ollanta Humala kritisierte die Organisation im Dezember vergangenen Jahres wegen Missachtung des kulturellen Erbes von Peru. Jorge Jochamowitz, Präsident der Nationalen Tourismuskammer (Canatur), fordert eines drastische Bestrafung. Das peruanische Ministerium für Kultur von Peru hat am Mittwoch (25.) eine Anfrage der
ständigen Strafkammer des Obersten Gerichtshofs unterstützt, der die Auslieferung des argentinischen Aktivisten von Greenpeace, Mauro Fernández, fordert.

Als Begründung weist das Ministerium darauf hin, dass das Auslieferungsersuchen im Einklang mit argentinischen Gesetzen stehe, welche in beiden Ländern ein unerlaubtes Betreten und Beschädigen von Kulturgut unter Strafe stellt. Der argentinische Bundesrichter Sebastian Casanello hatte bereits am 6. Februar angeordnet, dass Fernández Argentinien nicht verlassen und nicht mehr als 24 Stunden von zu Hause abwesend sein darf.

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