Venezuela: „Übergang zur Demokratie muss friedlich sein“

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Tausende unterzeichnen “Nationale Vereinbarung für den Übergang” (Foto: Archiv)
Datum: 01. März 2015
Uhrzeit: 13:29 Uhr
Leserecho: 4 Kommentare
Autor: Redaktion
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Tausende Menschen haben in Venezuela am Samstag (28.) eine “Nationale Vereinbarung für den Übergang” unterzeichnet. Oppositionspolitkerin Machado wies darauf hin, dass der „Übergang zur Demokratie“ friedlich vonstatten gehe müsse. Am 11. Februar hatten die Oppositionspolitker Maria Corina Machado, Antonio Ledezma und Leopoldo López bereits diese als Grundstein bezeichnete Forderung für eine dringende, friedliche und demokratische Verfassungsänderung unterschrieben – Ledezma wurde deswegen verhaftet und in das Militärgefängnis “Ramo Verde” überführt.

Die Opposition wies darauf hin, dass die Petition auch online unterzeichnet werden kann. Landesweit sollen bereits mehr als 800.000 Unterschriften für den Übergang gesammelt worden sein.

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  1. 1
    alexandro

    Schön währe es, aber das wird mit Maduro und seinen Hintermännern nicht zu machen sein. Linke sind nach meiner Lebenserfahrung nicht Dialogfähig (mangels Masse)und Maduro mit seinem leeren Vogelhäuschen das er auf dem Hals trägt schon mal gar nicht.

  2. 2
    Martin Bauer

    Klar soll der Übergang zur Demokratie friedlich verlaufen, nachdem die Protagonisten der PSUV-Bande und alle anderen Verantwortlichen für über 100.000 Tote, zahllose Gefolterte und Inhaftierte am Galgen hängen! Mit diesen Verbrechern am Leben wird es niemals Frieden und Sicherheit geben.

  3. 3
    Der Bettler

    Jetzt sag mir einer,wo hier noch was friedlich gehen soll? Demonstranten werden gnadenlos abgeschossen,oder in Gefängnisse verfrachtet.Solange dieser Kolumbianer mit Konsorten hier existiert,wird es weder eine Demokratie noch Frieden geben.Die Lebensmittel werden noch weniger,die colas noch länger,und sämtliche Geschäfte,Lokale,Mercados und Restaurants werden schon bei einbruch der Dunkelheit geschlossen haben.Ist auch egal,gibt ja so nichts mehr zu kaufen.
    Wenn hier nicht ein graßer Schnitt passiert ( wie auch immer er aussehen mag ) dümpelt sich das die nächsten 20 Jahre so ein.

  4. 4
    Inge Alba

    Der Übergang soll demokratisch verlaufen, was meint man damit?
    Wer der Menschen die so einen Respekt einflösen könnte so etwas in Gang bringen? Bin zwar nicht gläubig, aber wenn, dann müsste der oberste aller Katholiken seinen Untertanen den Herr Maduro mal so richtig in den Allerwertesten tretten und nicht small talk veranstalten, so wie bereits vor ca. 1 1/2 Jahren bei Amtsantritt von Maduro geschehen. Er wäre evtl. der Einzige der Maduro & Co. in aller Öffentlichkeit bei einem Besuch vor Ort am Schlaffitich packen könnte. Ein Versuch wäre es zumindest mal wert, wenn man auf Demokratie beharrt. Wenn ihm Franziskus sagen würde, Bruder Maduro dank ab und nimm deine ganz Bagage mit in´s Exil nach Cuba, aber der Grossteil der Milliarden bleibt in Vzla. oder wird wieder dorthin überwiesen.
    Nein, ansonsten glaube ich auch, es dümpelt so noch einige zig Jahre dahin.

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