Argentinien: Feuer zerstört Hotels und Häuser in Bariloche

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Bariloche ist ein bedeutendes Fremdenverkehrszentrum (Foto: d24)
Datum: 02. März 2015
Uhrzeit: 11:31 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Ein Großfeuer hat in der Stadt Bariloche mehrere Häuser und Hotels zerstört. Der Brand entstand am Sonntagnachmittag (1.) Ortszeit in der Stadtmitte und wurde durch starke Winde heftig angefacht. San Carlos de Bariloche ist eine argentinische Stadt in der Provinz Río Negro (1.600 Kilometer südwestlich von Buenos Aires). Sie ist die Hauptstadt des Departamento Bariloche und liegt am Fuße der Anden. Die größte Stadt der Provinz ist wegen ihrer Lage in einer grünen Berglandschaft ein bedeutendes Fremdenverkehrszentrum und empfängt praktisch das ganze Jahr über Touristen.

Die Bewohner von Bariloche versuchten verzweifelt, das Feuer mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu bekämpfen. Sie bildeten Menschenketten und schütteten Wasser in die Flammen, dabei wurden sie von der städtischen Feuerwehr unterstützt. Die rasche Ausbreitung der Flammen wurde durch Wind und der in diesem Gebiet herrschenden Dürre unterstützt.

Ein großes Team von Feuerwehrleuten kämpft seit über einer Woche gegen mehrere Brände in der Provinz Chubut (Patagonien). Dort haben die Flammen bereits mehr als 20.000 Hektar Wald vernichtet.

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  1. 1
    Pavicsits Wilhelm

    Wahrscheinlichste Ursache ist der „Brennspiegeleffekt“ der Kondensstreifen und hohen dünnen Wolken – zusätzlich zu ihrer Treibhauswirkung -, der die Vegetation ausdürrt und Vegetationsabfälle an die Entzündungstemperatur heranführt. Zweitverstärker bzw. -erhitzer in Bodennähe lösen dann den Brand aus. Ohne diese Brandvorbereitung wären die meisten Brandkatatstrophen der letzten Jahrzehnte erst gar nicht entstanden, was bedeutet, dass unzählige vermeintliche Brandstifter unschuldig sind und ungerechterweise bestraft wurden.

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