Realität und Propaganda in Venezuela: UNASUR hilft bei Lebensmittel/Nahrungsmittelkrise

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Leere Regale in den Supermärkten: Realität in Venezuela (Foto: Archiv)
Datum: 07. März 2015
Uhrzeit: 12:49 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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Obwohl es im linksregierten Land Venezuela keine Lebensmittel/Nahrungsmittelkrise geben soll (O-Ton der Regimes), will die Union Südamerikanischer Nationen (Unión de Naciones Suramericanas UNASUR) das erdölreichste Land der Welt bei der Überwindung der anhaltenden Knappheit von Nahrungsmitteln, Medikamenten und anderen Produkten unter die Arme greifen. „Wir werden gemeinsam mit den venezolanischen Behörden zusammenarbeiten, um die Vertriebsnetze in unseren Ländern zu stärken, so dass wie Venezuela helfen können, erklärte Ernesto Samper, Generalsekretär der UNASUR, während eines Treffens in Caracas.

Die in der venezolanischen Kammer der Lebensmittelhersteller (Cavidea zusammengeschlossenen Unternehmen fordern eine feste Zusage des Staates, um die ausstehende Abwicklung von Devisen zu beschleunigen. In einem Interview vom Donnerstag (5.) klagte Kammer-Präsident Pablo Baraybar ,dass die Schulden bei externen Lieferanten 805,7 Millionen US-Dollar betragen.

“In diesem Jahr hat noch kein Unternehmen eine Devisenzuteilung bekommen. Unser Vorräte belaufen sich aktuell auf 10 bis 20 Tage. Die Industrie ist sehr besorgt über die Verzögerungen bei der Zuteilung von Devisen. Die Cavidea allein kann das Problem nicht beheben und die Regierung allein ebenfalls nicht. Der einzige Weg, um das Problem der Produktion in unserem Land zu lösen, ist die Zusammenarbeit der Regierung mit den Privatunternehmen. Niemand kann produzieren, wenn die dafür erforderlichen Rohstoffe nicht bezahlt werden”, so Baraybar.

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  1. 1
    der Sachse

    Diese „Hilfe“ von UNASUR ist ein Fass ohne Boden und beseitigt nicht die Ursache dieser „nichtexistierenden Lebensmittelkrise“. Das ist doch bloss Augenwischerei und verschuldet Venezuela noch weiter. Klar es bringt mehr Umsatz fuer die Lieferlaender. Um es nuechtern auf den Punkt zu bringen – das bestehende politische und wirtschaftliche System muss beseitigt werden. Mehr will ich dazu nicht sagen, sonst klopft doch noch SEBIN oder irgendeine Miliz an meiner Tuer und ich erhalte aus Versehen einen Kopfschuss (und aus und Sense), weil sich diese 120 Beamten sich von mir bedroht gefuehlt haben..

  2. 2
    Inge Alba

    Wollen wir doch nicht hoffen, dass Beamte bei ihnen anklopfen.

    Unasur, sind doch alles linke Bruderländer, ein Wegfall Vzla.´s aus ihrer Mitte können und wollen die sich nicht leisten, dann gibt es kein Öl mehr gratis und womöglich eine demokratische „Mitte“ Regierung, mit der man nicht mehr mauscheln kann. Auch in diesen Ländern würde dann der Korruptionsapparat nicht mehr so reibungslos laufen wie bisher, bricht einer aus diesem korrupten Verbund aus, gehen evtl. auch in anderen Ländern die Menschen auf die Strassen, wollen ihre Regierungen zum Teufel jagen, selbst wenn es nicht so schlimm wie in Vzla. sein sollte, aber durch die digitale Vernetzung ist man informiert und schneller für einen Aufstand zu gewinnen. Der Unasur bleibt nur eines übrig, Augenwischerei, etwas „Hilfe“, angeblich mehr Demokratie einfordern und weiterhin die Putinstrategie fahren, Kopfschuss aus dem Hinterhalt. 3/4 der Lateinamerikanischen Länder sind Diktaturen, mehr oder minder.

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