„Bonn Challenge“-Konferenz: Weltweiter Wiederaufbau von Wäldern und Landschaften kommt voran

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Die Gastgeber der Bonn Challenge 2.0 (v. l. n. r.): die Direktorin der Internationalen Naturschutzunion IUCN Inger Andersen, die norwegische Umweltministerin Tine Sundtoft, Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks und der Präsident des World Resources Institute Andrew Steer (Foto: Ministerium/Stephan Fengler Fotodesign)
Datum: 21. März 2015
Uhrzeit: 13:58 Uhr
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Autor: Redaktion
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Der weltweite Wiederaufbau von Wäldern und Landschaften kommt voran. Das ist das Ergebnis der zweiten internationalen „Bonn Challenge“-Konferenz, an der Umweltminister aus aller Welt teilnahmen. „Wir sind auf einem guten Weg zu unserem Ziel, bis 2020 insgesamt 150 Millionen Hektar zerstörte Wälder wiederaufzubauen“, sagte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks. Seit der ersten „Bonn Challenge“ im Jahr 2011 haben die beteiligten Staaten bereits den Wiederaufbau von mehr als 60 Millionen Hektar auf den Weg gebracht.

Die sogenannte „Bonn Challenge“ ist die wichtigste internationale Konferenz zum Wiederaufbau von Wäldern. Sie vereint eine Gruppe von engagierten Staaten wie Indonesien, China, Brasilien, Costa Rica oder Südkorea mit Geberländern wie Deutschland und Norwegen, engagierten Unternehmen und Organisationen. GastgeberInnen sind neben Hendricks die norwegische Umweltministerin Tine Sundtoft, die Direktorin der Internationalen Naturschutzunion IUCN Inger Andersen, und der Präsident des World
Resources Institute Andrew Steer.

Das 2011 ausgerufene Ziel von 150 Millionen Hektar wiederaufgebauten Wäldern und Landschaften entspricht einer Fläche, die vier Mal so groß wie Deutschland ist. Allein mit diesen Maßnahmen ließe sich bereits eine spürbare Klimaschutzwirkung erzielen. Zudem liegt der Schwerpunkt des Wiederaufbaus in Ländern der Tropen und Subtropen – und damit in den artenreichsten Regionen der Welt.

Bundesumweltministerin Hendricks: „Mit dem Wiederaufbau von Wäldern können wir mehrere Ziele zugleich verfolgen: Wir tun etwas gegen den Klimawandel, gegen das Artensterben und helfen mit, die Lebensgrundlage von Millionen von Menschen wiederherzustellen. Jetzt arbeiten wir gemeinsam daran, diesen Ansatz in die Welt zu tragen. Ich begrüße die in Bonn angekündigten neuen regionalen Initiativen in Lateinamerika, Südostasien und Afrika. Wir werden zusammen mit anderen Gebern diese
vielversprechenden Projekte tatkräftig unterstützen.“

Die Teilnehmer der Konferenz kündigten an, eine Reihe von Initiativen und Partnerschaften für den Wiederaufbau von Wäldern auf den Weg zu bringen. So will El Salvador eine zentralamerikanische Partnerschaft ins Leben rufen und lädt zu einer regionalen Auftaktkonferenz ein. In Afrika arbeiten unter anderem Äthiopien und Liberia an der „Great Green Wall Initiative“, die mit wiederaufgebauten Wäldern die Ausbreitung der Sahara eindämmen soll. In Südostasien wiederum gibt es Ideen, die Zusammenarbeit zwischen Regierungen und Unternehmen zum Wald-Wiederaufbau auszuweiten. Die „Bonn Challenge“ versteht sich als Aktionsplattform, die diese Aktivitäten unterstützt und Partner zusammenbringt – nach dem Motto „voneinander lernen – miteinander umsetzen“.

Deutschland hat sich zu einem Vorreiter in diesem Bereich entwickelt. Das Bundesumweltministerium hat über seine Internationale Klimaschutzinitiative (IKI) seit 2011 Entwicklungsländer bei der Umsetzung der „Bonn Challenge“ mit insgesamt rund 50 Millionen Euro unterstützt. Auch nach dieser Konferenz wird das Bundesumweltministerium wieder Projekte für den Wiederaufbau von Wäldern in Entwicklungsländern unterstützen. Dafür stellt das Ministerium in den nächsten Jahren rund 40 Millionen Euro zur Verfügung. Damit soll zum Beispiel Ruanda dabei unterstützt werden, mit der lokalen Bevölkerung eine Strategie für den Wiederaufbau von Wäldern zu entwickeln.

Aus Anlass des von den Vereinten Nationen ausgerufenen Internationalen Tags des Baums (21. März) haben die Teilnehmer der „Bonn Challenge“ gemeinsam einen Feldahorn gepflanzt – als Symbol für ihre gemeinsamen Anstrengungen.

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  1. Schöne Konferenz: Aber in dr Araucania, Chile brennt es jetzt. Wir brauchen Hilfe jetzt!

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