Chile: „Alarmstufe Rot“ nach unkontrollierten Waldbränden

Datum: 24. März 2015
Uhrzeit: 13:06 Uhr
Ressorts: Chile, Natur & Umwelt
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Autor: Redaktion
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Die chilenischen Zivilschutzbehörde ONEMI (Oficina Nacional de Emergencia) hat für die südliche Region Araukanien die Alarmstufe „Rot“ ausgerufen. Grund für diese Maßnahme sind unkontrollierte Waldbrände, die sich seit etwa zwei Wochen durch die Vegetation der als „Chilenischen Schweiz“ bekannten Region fressen. Die Alarmstufe „Rot“ ermöglicht es den Behörden, zusätzliche Mittel zur Bekämpfung der Flammen bereitzustellen

Nach Berichten der Behörden ist das Naturreservat „China Muerta“, etwa 700 Kilometer von Santiago entfernt, bedroht. Auf einer Fläche von rund 4.530 Hektar stehen unzählige Araukarien-Bäume, welche das herausragende Merkmal der Landschaft sind. Das Feuer wirkt sich auch auf den benachbarten Nationalpark Conguillío aus, wo bereits weit über 100 Hektar Wald und Buschland zerstört wurden.

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