Bürgermeister von Buenos Aires:“ Es gibt keine Rechtsstaatlichkeit in Venezuela“

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"Primer Foro Latinoamericano de Alcaldes C40" (Foto: BuenosAires/GerardoViercovich)
Datum: 28. März 2015
Uhrzeit: 12:47 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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Mehrere Bürgermeister der größten Städte in Lateinamerika haben in den letzten Wochen auf die diktatorische Unterdrückung in Venezuela hingewiesen. Beim ersten lateinamerikanische Forum der Bürgermeister Lateinamerikas „Primer Foro Latinoamericano de Alcaldes C40“ forderte der Regierungschef der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires öffentlich, dass „die demokratische Regierung in diesem Land wieder hergestellt“ wird.

„Heute hatten wir Besuch von der Frau unseres Freundes Ledezma. Antonio war hier gewesen und hatte in der Vergangenheit an mehreren Sitzungen teilgenommen. Und auch die Frau von Leopoldo López, der bereits seit über einem Jahr inhaftiert ist, stattete uns einen Besuch ab. Was sie uns über die aktuelle Lage in Venezuela mitteilten, hat uns sehr berührt. Eines ist deutlich: was in Venezuela stattfindet, hat mit Rechtsstaatlichkeit nichts zu tun. Das Regime von Maduro trampelt auf den Freiheiten der Bürgerinnen und Bürger herum. Ich persönlich erkläre in aller Öffentlichkeit meine Solidarität mit López und Ledezma – und allen anderen, die unangemessen inhaftiert sind. Wir werden von hier aus alles unternehmen, dass Venezuela wieder zu einer demokratischen Regierung zurückfindet“, gab Bürgermeister Mauricio Macri in einem Interview bekannt.

Insgesamt nahmen 20 Stadtoberhäupter am Forum in Buenos Aires teil und unterzeichneten unter anderem eine regionale Verpflichtungserklärung zur Verringerung der Treibhausgasemissionen. Die Liste der Teilnehmer: Bogotá, Cali (Kolumbien), Buenos Aires und Córdoba (Argentinien), Caracas (Venezuela), Curitiba, Fortaleza, Belo Horizonte (Brasilien), Lima (Peru), Mexiko-Stadt, Quito (Ecuador), Rio de Janeiro und Sao Paulo (Mitglieder C40), Asuncion (Paraguay), La Paz (Bolivien), Panama-Stadt, Santiago, Valparaiso (Chile), Santo Domingo (Dominikanische Republik)und Tegucigalpa (Honduras)

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  1. 1
    Sozialismus verlangt Diktatur

    Es hat in der Geschichte, bis auf Aliende – und der nur sehr kurze Zeit – keinen Sozialismus gegeben, der nicht Diktatur war. Ein solcher Blödsinn läßt sich nur mit brachialer Gewalt durchsetzen, denn außer einer herrschenden Clique, will das Volk keinen Sozaialismus. Sozialismus ist daher gleichzusetzen mit Diktatur, Gewalt und Unmenschlichkeit. Wer von Sozialismus spricht, spricht von Gewalt. Gewalt wird ausgeführt von Verbrechern. Einer von ihnen ist Masduro.
    Martina

    • 1.1
      Martin Bauer

      Und Allende kam nur deshalb nicht bis dort hin, weil eine glückliche Fügung ihn rechtzeitig in die „Ewigen Jagdgründe“ verbannt hat.

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