„Absturz Germanwings“: Ferienflieger Condor führt neues Verfahren im Cockpit ein

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A320 mit der Flugnummer 4U9525 war am Dienstag (24.) auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf abgestürzt (Foto: Archiv)
Datum: 29. März 2015
Uhrzeit: 21:09 Uhr
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Autor: Redaktion
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Als Reaktion auf die jüngsten tragischen Ereignisse der Luftfahrt werden alle Thomas Cook Group Airlines, die deutsche Condor, sowie die Thomas Cook Airlines in UK, Belgien und Skandinavien, rein vorsorglich ihre Verfahren für die Cockpitbesetzung so anpassen, dass sich zu jedem Zeitpunkt zwei autorisierte Personen im Cockpit aufhalten. Diese Verfahrensanpassung erfolgt in Abstimmung mit dem Luftfahrtbundesamt, den anderen deutschen Airlines sowie dem Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL). Da Sicherheit in der Luftfahrt zu jedem Zeitpunkt höchste Priorität hat, wird das neue Verfahren ab sofort bei allen Airlines im Thomas Cook-Konzern eingeführt.

„Wir müssen heute fassungslos zur Kenntnis nehmen, dass unser in Südfrankreich verunglücktes Flugzeug offenbar absichtlich zum Absturz gebracht worden ist – mutmaßlich durch den Co-Piloten des Fluges 4U9525. Aufnahmen des Voice Recorders legen nach der Einschätzung der französischen Behörden nahe, dass der Kapitän nach Erreichen der Reiseflughöhe das Cockpit für kurze Zeit verlassen hat und anschließend nicht mehr zurückkehren konnte. Der im Cockpit verbliebene Co-Pilot hat ihm offenbar den Zutritt durch die vollständige Verriegelung der Cockpit-Tür versperrt, um den tödlichen Sinkflug einzuleiten. Das macht alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Germanwings und Lufthansa fassungslos. Wir hätten uns niemals vorstellen können, dass sich eine solche Tragödie in unserem Unternehmen ereignen kann“, teilte die Fluggesellschaft „Germanwings“ in einer offiziellen Erklärung mit. An Bord der Maschine befanden sich nach letzten Erkenntnissen 75 Deutsche, 50 Spanier und mehrere Personen aus Argentinien, Mexiko, Kolumbien, Chile und Venezuela.

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