Frankreich – Venezuela: Humanitäre Hilfe durch Auslandsvenezolaner

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Selbst Medikamente sind in Venezuela Mangelware (Foto: Diálogo por Venezuela)
Datum: 01. April 2015
Uhrzeit: 13:56 Uhr
Leserecho: 15 Kommentare
Autor: Redaktion
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Angesichts des erheblichen Mangels an medizinischer Versorgung in Venezuela haben Auslandsvenezolaner in der französischen Hauptstadt Paris mit dem Sammeln von Medikamenten begonnen. Ähnliche Aktionen gibt es bereits in verschiedenen Städten der USA, in Paris haben sich die Meschen vom im Jahr 2014 in Miami (Florida) gestarteten „Programa de Ayuda para Venezuela“ (PAHPV) inspirieren lassen.

„Unser Ziel ist es, Medikamente für Venezuela in Paris und der Region zu sammeln. Wir koordinieren eine Sammelstelle und die Logistik für den Versand. Unsere Aktion hilft den Mitbürgern, die in Venezuela keine Medikamente für ihre Behandlung finden. Dies ist eine humanitäre Hilfe, soll Leiden lindern und die Würde unserer venezolanischen Brüder/Schwestern garantieren“, so die Mitglieder des Vereins „Dialog für Venezuela“.

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  1. 1
    Herbert Merkelbach

    Ich muss schon sagen, welch eine Schmach für ein Regime, dass das Heil verkündet.

  2. 2
    Rosa M.

    Mich würde interessieren, wie die Spenden ins Land kommen.
    Es wird doch alles kontrolliert und viel gestohlen von den Funktionären Venezuelas.

    • 2.1
      fideldödeldumm

      Ja, da bin ich auch skeptisch, ob die Hilfsmittel bei den Richtigen ankommen.

  3. 3
    der Reisende

    vergisst bitte auch nicht Seife , Windeln ,Rasierer, Rasierschaum, Deos, Damenbinden, Shampoo etc. und vor allen dingen alles Essbare was man so bekommen kann bis zum Kaffee.
    Das ganze an die deutsche Botschaft schicken und die werden dann die Verteilung schon vornehmen.

  4. 4
    ron

    Am besten erkundigt ihr Euch mal bei älteren Bewohner der BRD, die haben vor einiger Zeit auch immer Pakete in die DDR geschickt, die kennen sich bestens damit aus.

  5. 5
    ron

    Es wundert mich, dass der Vollidot von Maduro bisher noch kein öffentliches Fernsehen und Telefon bzw. Handy und Internet verboten hat, dies könnte doch dazu benutzt werden um Umsturzpläne zu verbreiten.

    • 5.1
      Rosa M.

      Pssssssst – nicht so laut!

      • 5.1.1
        A.B.

        Maduro versteht Deutsch höchstens auf Level A2. Wir können also dank seiner mageren Deutschkennrisse schon seit Jahren hier im Forum über seine Regierung schreiben. Allen Unkenrufen zum Trotz (Rosa M.) können wir uns über unsere mehr oder weniger klugen Ideen austauschen. Spanisch können wir auch schreiben, denn der Inhalt eines mittelmäßigen Forum interessiert Herrn Maduro nicht sonderlich.

      • 5.1.2
        Herbert Merkelbach

        In Beziehung zu „A.B.“
        Wenn schon dieses Forum sich in !Mittelmäßigkeit“ auszeichnet, dann sind die Kommentare eines A.B. hier richtig am Platz. Die passen nämlich genau wie die Faust aufs Auge.

    • 5.2
      Amiguita

      Am Internet sind sie dran. Es sitzen bereits einige im Knast nur weil sie auf Twitter gegen die Regierung geschrieben und Fotos, die die Misstände zeigen gettwgettwittert haben.

      Auch haben viele bereits ihren Job verloren, weil sie den „Obama Brief“ nicht unterzeichnen wollen.
      Die Diktatur schreitet voran!

  6. 6
    Inge Alba

    Wann wird mal ein TV Programm mit all diesen Ungeheuerlichkeiten im dtsch. Fernsehen ausgestrahlt? Wann wachen die Vollpfosten in den dtsch. staatl. Fernsehanstalten mal auf? Ich meine jetzt nicht mal eine Meldung von 10 Minuten, man widmet allen möglichen Schicksalen und mit Berechtigung eine Menge Zeit, nur über Vzla. kommt fast nie etwas, wenn etwas gesendet wird, dann max. 10 Minütchen. Da gibt es einen Weltspiegel oder ein Auslandsjournal, aber in diesen Sendungen existiert Venezuela überhaupt nicht. Ist eine Frechheit einem oft mit allem möglichen Müll die Zeit zu rauben, aber was wichtig ist, kommt nicht vor. Diese beiden Programme sollten die ausschliessliche Aufgabe zu haben, eben all diese Länder unter die Lupe zu nehmen und sonst nichts.

    • 6.1
      Rosa M.

      Ich vemute, dass die Probleme Venezuelas für Deutschland schlichtweg uninteressant sind.
      Das Land ist weit weg, es gibt für Deutschland keine Bedrohung.
      Wozu sollte man sich Deutschland dafür interessieren, ob in Venezuela Menschenrechte verletzt werden, wie die Menschen unter der Mangelversorgung leiden etc.?
      Es gibt doch (noch) nichts zu holen!

      • 6.1.1
        Herbert Merkelbach

        Es ist schon ein wenig Wahrheit inne, dass die Probleme in Venezuela nicht sehr viel Anklang in Deutschland finden, geschweige denn in der Europäischen Union.
        Verschiedene Medien in DE berichten schon über die Verhältnisse in Venezuela, die Ereignisse in der Ukraine oder im arabischen Raum überschatten diese. Man sollte auch nicht vergessen, dass die USA immer noch bestimmend für den amerikanischen Kontinent seit der Monroe-Doktrin sind. Was heißt hier „nichts zu holen?“. Der Exportanteil Venezuelas, außer dem Rohöl, dass hauptsächlich in die USA und nach China, teilweise auch nach Indien gesandt wird, ist doch verschwindend gering. Die Europäer beziehen ihr Rohöl nicht aus Venezuela. Den Teil des venezolanischen Außenhandel der übrig bleibt, kann man getrost vergessen.
        Die großen Handelsbeziehungen Deutschlands zu Südamerika beziehen sich auf Brasilien, Argentinien, Chile, in geringerem Maße auf Kolumbien, Ecuador und Peru. Also, was sollte man aus Venezuela holen: die Schönheitsköniginnen?

      • 6.1.2
        Rosa M.

        Hallo Herr Merkelbach!
        Genau das, was Sie geschrieben haben, meine ich.
        Für Deutschland sind die Themen interessant, wenn evtl. eine Bedrohung vorhanden ist (Ukraine / Russland, Naher Osten, „Islamischer“ Terror) oder wenn man etwas herausholen kann.
        Venezuela ist pleite, Öl hat auch momentan keinen Wert.
        Geschäfte kann man dort vielleicht wieder machen, wenn das Land samt Regime komplett zusammengebrochen ist und Deutschland über Aufbauhilfen etwas gewinnen wird.

    • 6.2
      Amiguita

      Vor ein paar Wochen kam ein Weltspiegel Beitrag über die „colas“.
      Das Kamerteam wurde mal kurz verhaftet, aber nach ner Stunde wieder freigelassen.
      Andere deutsche Sender bringen nix.
      DW-Español auch hin und wieder. In Spanischen Sendern kommt regelmässig was auch die Verwicklungen von Podemos mit den Chavistas. Dazu liest und sieht man in Deutschland gar nix.

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