Venezuela: Neun Ex-Präsidenten verteidigen López und Ledezma

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Antonio Ledezma (links) und Leopoldo Lopez: Politische Gefangene des venezolanischen Regimes (Foto: Handout/Internet)
Datum: 04. April 2015
Uhrzeit: 12:21 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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Insgesamt neun Ex-Präsidenten wollen die inhaftierten venezolanischen Oppositionspolitiker Antonio Ledezma und Leopoldo Lopez verteidigen. Am Donnerstag (2.) bekräftigte der ehemalige Präsident von Uruguay, Luis Alberto Lacalle, zusammen mit Felipe González und José María Aznar (Spanien), Fernando Henrique Cardoso (Brasilien, Andrés Pastrana (Kolumbien), Sebastián Piñera (Chile), Felipe Calderón (Méxiko), Alan García und Alejandro Toledo (Perú), die Verteidigung der beiden politischen Gefangenen zu übernehmen.

Lacalle betonte, dass es sich bei der Aktion nicht um eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten Venezuelas handele. Nach seinen Worten wurden ebenfalls Gespräche mit verschiedenen lateinamerikanischen Politikern geführt, eine internationale Allianz gegen die Willkür des linksgerichteten Regimes soll gebildet werden. „Wir müssen etwas unternehmen. Die venezolanische Demokratie wird zunehmend dünner“, so Lacalle. Venezuelas Opposition begrüßte das Vorhaben der ehemaligen Staatsoberhäupter und sprach von einem „späten Erwachen“ in der Region.

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  1. 1
    Inge Alba

    Wer darf rein rechtlich hier eigentlich wen verteidigen, in allen Ehren, ja es ist an der Zeit dass sich auch die ausl. Opposition mal einmischt, nur wie gesagt, so eine Verteidigung glaube ich kaum dass sie in einer normalen Demokratie gestattet würde, weshalb soll sie dann von den chavistas gestattet werden? Aber es ist richtig endlich mal Dampf aufzumachen, dem Maduro an seine Haxen zu pinkeln wo es nur geht. Merkt dieser Irre überhaupt nicht, dass ihn seine nächsten Freund so ziemlich fallen lassen, einer nach dem anderen? Erst Cuba und nun Iran, alle machen sie Kratzfüsse beim Westen, die USA gehen auf Schmusekurs mit den Ex-Feinden, nur Maduro kreischt seine unmöglichen Anschuldigungen noch immer unbedacht hinaus. Wer zu spät kommt, den bestrafen die Freunde.

    • 1.1
      Amiguita

      Vielleicht denken sie ja an eine Verteidigung an internationalen Gerichten. In Venezuela wirds nicht gehen, da werden ja noch nicht mal die venezolanischen Verteiger bei Gericht zugelassen.
      Aber gut ist, wenn sich jetzt mal in der Region was bewegt, das macht auch Druck auf die anderen Linken „Fürsten“ die es mit der Demokratie auch nicht so haben.

  2. 2
    Martin Bauer

    Es wäre gut, wenn auch mal ein paar aktive Staatsoberhäupter sich etwas engagierter äussern würden, als immer nur „sehr besorgt“ zu sein. Aber viele denken nur an die eigene Wiederwahl, nicht an das eigene Volk und schon gar nicht an andere.

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