„Amerika-Gipfel“: Historischer Handschlag zwischen Barack Obama und Raúl Castro in Panama

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Der "Handshake" am "Roundtable-Forum" gilt als Symbol des Tauwetters (Foto: cumbredelasamericas)
Datum: 11. April 2015
Uhrzeit: 03:54 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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Auf dem „Amerika-Gipfel“ in Panama-Stadt ist es am Freitag (10.) zum Historischen Handschlag zwischen US-Präsident Barack Obama und Kubas Staatsoberhaupt Raúl Castro gekommen. Der „Handshake“ am „Roundtable-Forum“ gilt als Symbol des Tauwetters in den Beziehungen zwischen Washington und Havanna – nach mehr als einem halben Jahrhundert des bitteren Konflikts. Das Treffen der beiden Staatsoberhäupter auf einem Gipfel ist das Erste seit 1956, als Dwight D. Eisenhower und Fulgencio Batista sich ebenfalls in der Hauptstadt des zentralamerikanischen Landes die Hände schüttelten. Obama und Castro reichten sich zum ersten Mal bei der Beerdigung von Nelson Mandela im Jahr 2013 die Hand. Bereits vor ihrer Abreise nach Panama hatten die beiden Präsidenten telefoniert, Einzelheiten über das Gespräch wurden nicht genannt. Ein offizielles Treffen zwischen den beiden Politikern ist nicht vorgesehen, Interaktionen im Rahmen der Veranstaltung werden erwartet.

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Als weiteres Zeichen der Annäherung seit fünf Jahrzehnten wurde bereits das Treffen zwischen US-Außenminister John Kerry und seinem kubanischen Amtskollegen Bruno Rodríguez am Donnerstagabend (9.) Ortszeit hinter verschlossenen Türen gewertet. „Sie hatten ein langes und konstruktives Gespräch heute Abend. Beide waren sich darüber einig, dass sie Fortschritte erzielten und werden weiter hart daran arbeiten, noch offenen Fragen zu lösen“, teilte ein Beamter des US-Außenministeriums mit.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Inge Alba

    Da wäre ich gerne Mäuschen gewesen, bei diesen Gesprächen. Bueno, wenn es Venezuela in irgendeiner Weise helfen kann, dann sollen die sich doch die Hände blutig schütteln.
    Aber Obama sollte seine neuen „amigos“ nicht unterschätzen, wer 50 Jahre in diesem Geschäft überlebt, dem macht so schnell auch kein Obama etwas vor. Vielleicht ist es die Lösung für Venezuela, vielleicht wird aber auch im Moment gerade unter neuen Freunden die Selbstständigkeit von Venezuela verpokert. Was ist, wenn sich Raúl dafür einsetzt dass Maduro weg kommt und dafür ein etwas normalerer Chavist die Führung übernimmt? Ist Vzla. mit so einem deal geholfen? Was ist, wenn Obema Null Interesse an Vzla. hat, da er die Probleme mit diesem Narco – und Verbrechersystem gerne den Kubanern überlässt? Für Vzla. wird es so oder so sehr eng werden, schade um so ein schönes Land.

  2. 2
    Martin Bauer

    Die Castros fressen eh bald die Würmer. Da ist es durchaus nicht unklug, den Fuss in die Tür Havannas zu kriegen, bevor eine neue Generation von durchgeknallten roten Diktatoren diese wieder fest verrammelt.

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