Senator Marco Rubio: „Kein politischer Wandel – Dunkle Tage für Venezuela“

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Rubio ist der Sohn von Einwanderern aus Kuba (Foto: Archiv)
Datum: 15. April 2015
Uhrzeit: 13:31 Uhr
Leserecho: 10 Kommentare
Autor: Redaktion
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US-Senator Marco Rubio hat sich als dritter Republikaner um die Präsidentschaftskandidatur seiner Partei beworben. Die Eltern des als „Junger Wilder“ bezeichneten Rubio waren Einwanderer aus dem kommunistischen Kuba – der Vater arbeitete als Barmann, die Mutter als Dienstmädchen in einem Hotel. Der 43-jährige wäre der erste Latino, der es auf den Präsidentensessel der USA schaffen könnte. Rubio gilt als Teil des konservativen Flügels der Republikanischen Partei, der Hardliner ist für seine Kritik an den Regierungen in Venezuela und auf Kuba bekannt.

US-Präsident Barack Obama hat den Kongress am Dienstag (14.) von seiner Absicht unterrichtet, Kuba von der Liste der den Terrorismus fördernden Staaten zu entfernen. In einem Interview auf „CNN“ bezeichnete Rubio die Entscheidung Obamas als Fehler. „Die Castro-Regierung hat aus Kuba ein Land gemacht, das alle Elemente eines Terrorismus fördernden Staates aufweist. Obama hat einen Fehler gemacht, Raúl Castro besitzt die Glaubwürdigkeit eines Tyrannen“, so der Senator.

Auf die Frage nach seiner Einschätzung zur aktuellen Situation in Venezuela teilte Rubio mit, dass die Regierung des südamerikanischen Landes permanent Fehler begehe. „Sollte es keinen politischen Wandel geben, kommen sehr dunkle Tage nach Venezuela“.

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  1. 1
    Inge Alba

    Die dunklen Tage von Venezuela sind schon vor 16 Jahren eingekehrt. Im Gegensatz zu Kuba ist in Venezuela eine Gewaltherrschaft in allen Bereichen des tägl. Lebens erreicht worden und zwar in kürzester Zeit. In Vzla. kann kein Mensch, selbst die, die für die Gewaltverbrechen zuständig sind weder am Tage noch in der Nacht ein sicheres Leben führen. Die bringen sich Gegenseitig untereinander um, so etwas ist in Kuba nicht vorhanden. Dort wird wenigstes der Tourist bewacht und dem geschieht dort nicht´s, wenn du die Klappe hälst in Kuba, bist du auch auf der sicheren Seite, in Vzla. bist du nie auf der sicheren Seite, da bringt jeder jeden um, leider.Also, komplett korrupt und irr, ein einziges Irrenhaus.

    • 1.1
      der Sachse

      Inge Alba, das haben Sie auf den Punkt gebracht. Ein schoenes Land mit derart viel Potential und ein Haufen Gewissenloser und Dumme haben es (dieses Land) „zur Sau“ gemacht.

    • 1.2
      Martin Bauer

      Ausgezeichneter Kommentar! Bravo!

  2. 2
    Herbert Merkelbach

    In nicht all zu ferner Zukunft WIRD ein „Latino“ auf dem Präsidentensessel im Weißen Haus sitzen, denn bis zum Jahr 2050, so die Bevölkerungsentwicklung in den USA, werden 25% der Bevölkerung „Hispano“-Hintergrund haben.

  3. 3
    Inge Alba

    Ich bin zwar kein Rassist, aber Gott bewahre Amerika vor weiteren Experimenten, Lateinamerika ist gross und sollen sich die Latinos ersteinmal dort in´s Zeug legen und etwas Anständiges vorweisen, noch benötigt Amerika (Nord) die Latinos nicht in der Politik. God bless america.

    • 3.1
      Martin Bauer

      Hier kann ich Ihnen nicht ganz folgen. Was meinen Sie mit keinem „weiteren Experiment“? Kein weiterer Farbiger…? Das „Experiment Frau“ aber schon?

      Obama bewegt nicht viel. OK. Aber viele seiner Vorgänger waren schlechter. Ich meine, die oder der Beste für sein Land sollte regieren, egal welcher ethischen Herkunft. Und ein starker US Präsident wäre auch dann gut für Lateinamerika, wenn er selber kein Latino ist. Da traue ich Rubio ganz eindeutig mehr zu, als Mrs. Clinton.

      • 3.1.1
        Inge Alba

        Nein, ich spreche nicht davon dass Mrs. Clinton es werden soll oder nun eine Frau an der Reihe zu sein hat, nur erscheint mir Senator Rubio nicht der zu sein, der die amerikanischen Belange richtig vertreten würde. Da bin ich in dieser Hinsicht noch Konserativer als Mr. Rubio, den Latino Schlendrian dann in den ganzen USA zu haben, nein danke, eigentlich sollte jeder Präsidentenanwärter schon mind. in der 3. Generation in diesem Land sein, wenn ich sehe wie in Vzla. ein cucuteño mit etwas Makulatur Präsident werden konnte. Ok., Ok., etwas mehr Latino Leben ist ja in einigen Bereichen recht nett, nur die Wirtschaft verlangt schon nach Fleiss, Ausdauer und nicht ewigen dancing und mañana. Aber ok, nach einem Obama hat vielleicht nun auch ein Rubio nun eine Anrecht darauf? Dann kann in Deutschland auch ein Özdemir in Kürze Kanzler werden, in Spanien ein Mohamed , es lebe der Mischmasch. Nur glaube ich nicht dass die breite amerikanische Masse dies zulassen wird, da kann man dann auch n ur sagen, es lebe Oklahoma und Idaho.

  4. 4
    Martin Bauer

    „…es lebe Oklahoma und Idaho…“ Klar! Leute von dort haben mich mal gefragt, ob es in Deutschland auch Fernseher gäbe. Für die war das die wichtigste Erfindung nach der Karroffel und dem Maiskolben. Dass die Braunsche Röhre eine deutsche Erfindung ist, wissen sie nun auch, dank mir.

  5. 5
    Inge Alba

    Kommt immer darauf an mit welchen man von dort verkehrt, ist so ungefähr gleich wie in Vzla., man könnte da auch behaupten dass die Venezolanerin nicht´s anderes im Kopf hat als Schönheitswahlen und wie schikaniere ich meine muchacha am Besten? Wäre ja auch eine Verallgemeinerung ? Oder etwas nicht?
    Die Kartoffel kommt ursprünglich aus Südamerika, wenn man sie überhaupt als Erfindung bezeichnen will, dies wissen aber vselbst die Jung´s aus Idaho, Oklahoma bin ich mir da nicht so sicher.

    • 5.1
      Martin Bauer

      Na also! Wenn Sie so vehement gegen Verallgemeinerungen eintreten, was ich sehr begrüsse, dann werden Sie doch sicher auch einräumen, dass nicht jeder junge U.S. Bürger mit kubanischem „Migrationshintergrund“ zwangsläufig dem Klischee des „faulen, korrupten Schlendrian“ entsprechen muss. Wenn ich in Venezuela nur solche vermeintlichen „Prototypen“ getroffen hätte, wäre ich hier niemals hängengeblieben, und schon gar nicht hätte ich eine Latina geheiratet. Also, geben SIe sich einen Ruck und dem netten Mr. Rubio eine faire Chance! Oklahoma und Idaho waren lang genug dran.

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