Benzinpreise in Lateinamerika: Teuer in Uruguay – Spottbillig in Venezuela

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Stark subventionierte Benzinpreise decken noch nicht einmal die Förder- und Produktionskosten (Foto: Globalpetrolprices)
Datum: 16. April 2015
Uhrzeit: 11:41 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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Autofahrer haben großes Sparpotenzial im rechten Fuß. Gezieltes Tanken und vorsichtiges Fahren schonen den Geldbeutel, hohe Benzinpreise sind ein Ärgernis für jeden Fahrzeuglenker. In Lateinamerika gibt es große Unterschiede bei den Spritpreisen, wer Benzin für nur zwei Cent pro Liter tanken will muss nach Venezuela reisen. Dort subventioniert die Regierung die Benzinpreise und damit zahlen die Menschen dort fast nichts. In Uruguay hingegen muss der Autofahrer das „siebenundsiebzig- fache“ an der Zapfsäule berappen.

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Venezuela hat das weltweit billigste Benzin, die Subventionen kosten dem Staat jährlich rund 12,5 Milliarden US-Dollar. Nach Angaben der Weltbank gehört der linksregierte Staat weltweit zu den Ländern, die den jährlich höchsten Pro-Kopf-Verbrauch von Benzin aufweisen. (Daten aus dem Jahr 2011). Demnach verbraucht die Bevölkerung der Vereinigten Staaten den meisten Sprit (1.455 Liter), gefolgt von Kanada (1.166), Kuwait (1.065), Saudi Arabien (903), Libyen (584), Venezuela (456), Japan (433), Mexiko (369), Deutschland (292), Iran und Norwegen (280), Irak (249), Ecuador (217), Italien (208), Argentinien (166), Spanien und Frankreich (140), Brasilien (135), Bolivien (103), China (73), Kuba (29) und Indien (16.)

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  1. 1
    Venezuela

    so lange man Erdöl verschenkt, …

  2. 2
    paulo

    wenn jeder tanker auch in venezuela ankommen würde, wären die kosten nur halb so hoch, denn jeder 2 tanker sieht venezuela nie…. er wird meist in columbia gelöscht……

    • 2.1
      paulo

      ANFÜGEN WOLLTE ICH SAGEN:

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