Vulkan Calbuco in Chile: Aschewolke erreicht Argentinien, Uruguay und Brasilien

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Vulkan Calbuco stößt weiterhin gewaltige Aschemengen aus (Foto: Sernageomin)
Datum: 25. April 2015
Uhrzeit: 15:35 Uhr
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Autor: Redaktion
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Am Nachmittag des 22. April 2015 ist der ca. 50 Kilometer östlich der Stadt Puerto Montt gelegene Vulkan Calbuco ausgebrochen, am Morgen des 23. April 2015 erfolgte eine weitere Eruption. Im Umkreis von 20 Kilometer des Vulkans wurden inzwischen mehr als 6.500 Personen evakuiert. Am Flughafen Puerto Montt wurden am 23. April zunächst bis Ortszeit 14 Uhr alle ein- und ausgehenden Flüge gestrichen. Auf Grund des starken Ascheregens sind die Sicht und Luftqualität im weiten Umkreis beeinträchtigt. Reisende sollten laut einer Mitteilung des Auswärtigen Amt in Berlin erhöhte Vorsicht walten lassen und Anordnungen der lokalen Behörden unbedingt befolgen. Aufgrund der Aschewolke des Vulkans Calbuco ist der Flugverkehr am Flughafen Santiago de Chile (SCL) beeinträchtigt. Reisenden wird empfohlen, rechtzeitig Kontakt mit Fluggesellschaft oder Reiseanbieter aufzunehmen.

Aufgrund des Ausbruches kann es in den angrenzenden argentinischen Provinzen Neuquén und Río Negro, vor allem in den von Touristen stark frequentierten Gebieten rund um Bariloche und San Martín de los Andes, zu Beeinträchtigungen im Reiseverkehr kommen. Aufgrund der eventuellen Gefahr von Ascheregen wird zu besonderer Vorsicht geraten.
Da die Aschewolke sich mittlerweile in Richtung Buenos Aires bewegt, kam es am Freitag den 24.04. auch im internationalen Flugverkehr an den Flughäfen der Hauptstadt teilweise zu Flugausfällen (sowohl bei ankommenden als auch ausgehenden Flügen). Es ist nicht auszuschließen, dass die Beeinträchtigungen im Reiseverkehr im Laufe des Wochenendes zunehmen. Reisenden wird empfohlen, rechtzeitig mit der Fluggesellschaft Kontakt aufzunehmen sowie die Entwicklung der Lage vor Ort aufmerksam zu verfolgen.

Auf der Website der Katastrophenschutzbehörde Onemi finden sich ständig aktualisierte Informationen. Die Aschewolke des Vulkans hat inzwischen Argentinien, Uruguay und Südbrasilien erreicht. Mehrere internationale Fluggesellschaften haben vorsorglich ihre Flüge nach Santiago, Buenos Aires und Montevideo storniert.

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