Venezuela: Mindestlohn und Renten angehoben

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Präsident Maduro bei einer Maikundgebung in der Hauptstadt Caracas (Foto: AVN)
Datum: 02. Mai 2015
Uhrzeit: 13:38 Uhr
Leserecho: 8 Kommentare
Autor: Redaktion
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Venezuelas Präsident Nicolás Maduro hat am Freitag (1.) während seiner Rede auf einer Maikundgebung in der Hauptstadt Caracas eine Erhöhung der Mindeslöhne und Renten um 20 Prozent ab dem 1. Mai und weiteren 10 Prozent zum 1. Juli dieses Jahres angekündigt. Auch die Gehälter der öffentlichen Verwaltung auf nationaler Ebene, der Arbeitnehmer und der Streitkräfte des Landes (FANB), werden ab sofort erhöht.

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Der monatliche Mindestlohn in Venezuela betrug bisher 5.622,48 Bolivar, das entspricht laut amtlichen Wechselkurs 892,4 US-Dollar. Auf dem Schwarzmarkt bekommt der Venezolaner dafür nicht einmal 30 US-Dollar.

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  1. 1
    Matthias Gysin

    Sehr gut. Im Dollartoday wird man beim Wechselkurs auch bald n Null anhängen müssen wegen der Inflation … der Effekt ist etwa gleich wie die Feuerwehr, welche mit Wasserstoff ein loderndes Feuer löschen will … ;-)

  2. 2
    Inge Alba

    Komisch, ich kenne Leute die um ihre Rente bangen müssen, da leere Kassen. Mit was werden diese Ausgaben gegenfinanziert? Ach so ja, man kurbelt die kaputte Wirtschaft wieder an, hoffentlich gelingt dieses kapitalistische Unternehmen ohne einem Imperialisten in den H… kriechen zu müssen, noch schlimmer wäre wenn man von den kommunistischen Freunden hierzu keine Kredite mehr erhält, weil die es leid sind n icht zu wissen wohin diese Gelder gehen.

    • 2.1
      Herbert Merkelbach

      Der Busfahrer aus Cúcuta wird die Geldpresse noch schneller laufen lassen. Damit werden die Erhöhungen finanziert.
      Dies ist grundsätzlich ein sehr gutes Rezept um die Inflation auf noch höhere Werte schnellen zu lassen. Die 100% müssten eigentlich schon in VE erreicht sein. Jetzt beginnt so allmählich das Zeitalter der Hyperinflation.
      Aber davon hat der Kolumbianer keine Ahnung.

    • 2.2
      Martin Bauer

      „… gegenfinanziert?“ ???
      Die bedrucken einfach Papier, welches dadurch jeden Wert verliert. Vor dem Bedrucken mit Bolivars Konterfei hätte man es wenigstens noch beschreiben können. Von ihren ergaunerten Dollars geben die dafür nichts ab.

  3. 3
    Gast

    Da hilft dann nur eine Schubkarre voll Bollos um ein Brot zu kaufen.

  4. 4
    hugo

    Hallo Gast,

    wo gibt es brot ???.

  5. 5
    Inge Alba

    Es gibt weder Bolos noch Brot, so was man mir erzählt. Aber vielleicht kennt ja jemand eine Supermarktschlange wo es so eine Köstlichkeit noch zu ergattern gibt?

  6. 6
    Gast

    Wir machen uns störfrei vom sozialistischen Binnenhandel .
    Selbstanbau wo es nur geht Obst,Gemüse,paar Hühner, Hasen,in der Hoffnung das es Nachts
    nicht geklaut wird.OK in Stätten geht das wohl nicht aber fast jeder hat Verwandschaft auf
    dem Dorf. Wenn Polar auch noch geschluckt wird ist Ende vom Gelände na dann Prost….

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