Ungewöhnliche Entdeckung in Ecuador: Welse klettern Felswände empor

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Gebirgsbachharnischwelse leben in schnell fließenden, sauerstoffreichen Fließgewässern der Anden (Foto: Geoff Hoese)
Datum: 04. Mai 2015
Uhrzeit: 15:25 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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In einem Höhlensystem in der ecuadorianischen Provinz Napo hat ein internationales Forscher-Team nach eigenen Worten eine unglaubliche und bisher einzigartige Entdeckung gemacht. Sie filmten mehrere Gebirgsbachharnischwelse (Chaetostoma microps), die senkrecht einen Wasserfall in die Höhe kletterten. Das im Film festgehaltene Phänomen ist auch die erste dokumentierte Beobachtung von „Familienklettern von Welsen“ in einer Höhle. Verwandte von C. microps sind dafür bekannt, auf der Oberfläche von Stromschnellen aufzusteigen. Die Forscher sind sich aber sicher, dass das Kletterverhalten drei Meter über dem Höhlenboden noch nie in dieser Art und Weise dokumentiert wurde.

Gebirgsbachharnischwelse leben in schnell fließenden, sauerstoffreichen Fließgewässern der Anden im nördlichen Südamerika bis zu einer Höhe von 3.500 Metern über dem Meeresspiegel. Laut „Global Biodiversity Information Facility (GBIF)“, ein internationales Netzwerk mit der Aufgabe, Informationen zur Biodiversität aus zahlreichen Datenbanken in einem zentralen Portal zusammenzufassen, wurden Exemplare unterschiedlicher Arten in Panama, Peru, Brasilien, Ecuador, Kolumbien und Venezuela gefangen und katalogisiert

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