Waffenexporte nach Mexiko: Stellungnahme von Heckler & Koch

Datum: 09. Mai 2015
Uhrzeit: 16:09 Uhr
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Autor: Redaktion
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Zu aktuellen Medienberichten, die angeben, dass Heckler & Koch nach ZKA-Abschlussbericht illegal G36-Gewehr nach Mexiko geliefert und die Behörden hierüber getäuscht habe, stellt das Unternehmen Folgendes fest: Der Abschlussbericht des ZKA ist dem Unternehmen bekannt. Heckler & Koch hatte zur Aufklärung des verfahrensrelevanten Sachverhalts beigetragen und dazu im Jahr 2012 eine umfangreiche externe Untersuchung durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG in Auftrag gegeben. Die Untersuchungsergebnisse wurden den zuständigen Ermittlungsbehörden zur Verfügung gestellt und sind in den Bericht des ZKA eingeflossen.

Das Unternehmen Heckler & Koch hat ein erhebliches Interesse daran, dass die erhobenen Vorwürfe geklärt werden, und kooperiert in vollem Umfang mit den zuständigen Ermittlungsbehörden. Als Konsequenz aus den Ermittlungen hat Heckler & Koch bereits umfangreiche Maßnahmen ergriffen:

Zur Aufklärung des Sachverhalts wurde – wie bereits erwähnt – eine externe Untersuchung des Sachverhalts in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse der Staatsanwaltschaft zur Verfügung gestellt wurden.

Das bestehende Compliance-System des Unternehmens wurde extern überprüft und auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse weiterentwickelt.

In personeller Hinsicht wurde zwei Mitarbeitern gekündigt. Weitere Personalmaßnahmen waren nicht angezeigt, da von den fünf im ZKA-Bericht genannten Beschuldigten keine weiteren Mitarbeiter mehr für das Unternehmen Heckler & Koch tätig sind.

Über die getroffenen Maßnahmen wurden die Ermittlungsbehörden und die Genehmigungsbehörden jeweils umgehend und umfassend informiert.

Das Unternehmen weist darauf hin, dass es sich bei den Ermittlungen um ein laufendes Verfahren handelt. Die Frage der Beweiswürdigung – auch hinsichtlich der Ergebnisse des ZKA-Abschlussberichts – bleibt der zuständigen Staatsanwaltschaft Stuttgart vorbehalten. Des weiteren wird darauf hinweisen, dass Heckler & Koch als Unternehmen nicht Gegenstand der Anschuldigungen ist. Die Ermittlungen beziehen sich auf ehemalige Mitarbeiter des Unternehmens.

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