Venezuela: Monetäre Liquidität erreicht Rekordniveau

bolivar

Alleine von Mai 2013 bis Mai 2014 betrug die Veränderung der Geldmenge 76,7% (Foto: Archiv)
Datum: 11. Mai 2015
Uhrzeit: 20:13 Uhr
Leserecho: 8 Kommentare
Autor: Redaktion
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Laut aktuellen Daten der venezolanischen Zentralbank hat die im Umlauf befindliche Geldmenge im südamerikanischen Land in den letzten drei Jahren ständig zugenommen. Nach offiziellen Angaben betrug die monetäre Liquidität (Zentralbankgeld) zum 1. Mai 2.306.670.000 Bolívar, eine Steigerung von 68,6% gegenüber dem gleichen Zeitraum des Jahres 2014 (1.367.686.000).

Alleine von Mai 2013 bis Mai 2014 betrug die Veränderung der Geldmenge 76,7% und erreichte inzwischen Rekordniveau. Während den Jahren 2012 und 2013 lag der Anstieg bei 63,6%. Analysten haben bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass die Inflation aufgrund des anhaltenden Wachstums der im Umlauf befindlichen Geldmenge sprunghaft ansteigt. Sie betonen, dass dieser Anstieg Auswirkungen auf das Preisniveau von Produkten wie Lebensmittel hat.

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  1. 1
    Caramba

    Da brauchts nun echt keine Analysten dafür….BWL 101.
    Für Hr Maduro und den Rest der linken Tagträumer von Venezuela bis Griechenland trotzdem böhmische Dörfer…..

  2. 2
    Herbert Merkelbach

    Wenn man von Volkswirtschaft keine Ahnung hat und das haben die Chavisten, voran Maduro, dann hilft nur die Geldpresse. So einfach ist es. Hauptsache ist, dass Geld im Umlauf und vorhanden ist. Alles andere interessiert überhaupt nicht.
    CHAVISTISCHE / SOZIALISTISCHE WIRKLICHKEIT.

  3. 3
    gringo

    Wer ist schuldig????

    Nur der böse Klassenfeind lt. Mad Duro und und unseren Linken!!!!!

  4. 4
    esperanza

    Herbert Merkelbach, und was machen die USA, ohne die Geldpresse der FED wäre die US-Währung am Boden!
    …“Wenn man von Volkswirtschaft keine Ahnung hat und das haben die Chavisten“…., was denn nun, haben sie Ahnung oder haben sie keine Ahnung? Es fehlen ein paar Wörter!
    Freundliche Grüße

    • 4.1
      Herbert Merkelbach

      Ich empfehle Ihnen, sich mit der Volkswirtschaft der USA eingehender zu befassen. Die FED wirft nicht die Geldpresse an, um die Gehälter und sonstigen geldpolitischen Problemen Herr zu werden. Natürlich druckt die FED tagtäglich US Dollars aber im Gegensatz zu Venezuela sind diese Dollars der Ersatz von zu vernichtenden Geldscheine; bei einem Land mit einem BSP von fast US$ 17 Billionen, kein Wunder. Würde die FED Geld drucken, das im Sinne von „inorganico“, also ohne Gegenwert wäre und in Umlauf bringen, dann würde die Inflationsrate in den USA ziemlich hoch sein. Im Jahre 2014 betrug die allerdings 1,4%. Sie sollten sich ein Buch der Volkswirtschaft anschaffen, dann kann man getrost die Werke von Lenin, Stalin, Walter Ulbricht und Marx und Engels im Schrank belassen. Allerdings betrachte ich Karl Marx als einen guten Analysten der Volkswirtschaft nicht als einen Ratgeber wie eine Volkswirtschaft zu gestalten und zu lenken ist. Zu empfehlen ist auch Adam Smith mit seinem Werk.
      Der wunde Punkt (in meinen Augen) der USA ist deren permanentes Außenhandelsdefizit, das jedoch durch den Geldfluß aus anderen Ländern mit Investitionen in den USA kompensiert wird. In dieser Beziehung emittieren die USA ihre „T-Bonds“, Staatsverschuldungen, die gerne von Ländern wie Japan, die VR China, auch die BR Deutschlands in ihre Bestände aufgenommen werden.
      Was die Staatsanleihen Venezuelas angeht, verschiedene Banken rechnen mit einem „Moratorium“ Venezuelas im Jahre 2015 / 2016. Mit anderen Worten Venezuela würde seine Schulden gegenüber dem Ausland nicht mehr bedienen.
      Was meinen Sie von keine Ahnung? Ich bin kein Volkswirt, einen Abschluß in BWL kann ich vorweisen. UND SIE?
      Es wäre besser, Sie würden diese polemischen Sätze wie „…der FED wäre die US-Währung am Boden“, ohne irgendwelche volkswirtschaftlichen Hintergründe zu verstehen, zu unterlassen. In diesem Forum sind schon eine ganze Menge „TROLLE“ aufgetaucht, die mehr oder weniger rein dummes Zeug von sich gaben. Wäre der US Dollar am Boden, dann stände die Währungsrelation zum EURO nicht bei 1:1,11 oder 1:1,12. Ich muss micht fragen, wovon reden Sie eigentlich?

    • 4.2
      Herbert Merkelbach

      Ich habe noch etwas vergessen/ nicht genannt. Sollten Sie auf die Idee kommen und das sogenannte „quantative easing“ als Gelddrucken ohne Gegenwert bezeichnen, dann sind Sie verdammt schlecht informiert. QE wurde von der FED vorgenommen, um einen Deflation in den USA zu verhindern, so wie es zur Zeit die EZB im Euroraum vornimmt. Die FED kauft die US-amerikanischen Staatsanleihen zurück, die bei ihrer Ausgabe aber immer einen Gegenwert hatten. Zur Erklärung muss auch gesagt werden, dass die Aufgaben der FED nicht identisch sind mit der der EZB. Die FED der USA hat einen größeren Spielraum sich volkswirtschaftlich zu betätigen und ggfls. einzugreifen.
      UND Venezuela, hier arbeitet die Geldpresse Tag und Nacht. Der Tag von 24 Stunden ist für diese Bande in Caracas nicht lang genug um Geld zu drucken. Geld, dem kein Gegenwert gegenüber steht. Welch eine Vorstellung. Ich glaube, für das Geldvolumen M2 müssen in der Mathematik noch ein paar Nullen geschaffen werden (ein Scherz) aber mehr oder weniger verhält sich die Angelegenheit in Venezuela.

      • 4.2.1
        Martin Bauer

        „…in der Mathematik noch ein paar Nullen geschaffen werden…“ – Was die Mathematik vielleicht nicht leistet, schaffen die Linken mit Links: Die haben Nullen im Überfluss.

    • 4.3
      Herbert Merkelbach

      Jetzt komme ich zu meinem zweiten Punkt in meiner Beantwortung Ihrer Frage: ich muss stark annehmen, dass Sie der deutschen Sprache nicht mächtig sind. Wenn ich schreibe, dass, wenn man KEINE Ahnung von Volkswirtschaft hat und das HABEN die Chavisten, dann bestärke ich in meinem Nebensatz den negativen Ausdruck des Hauptsatzes. Hätte ich geschrieben: wenn man von Volkswirtschaft keine Ahnung hat und das haben die Chavisten nicht, dann hätte ich mit meinem Nebensatz die negative Aussage des Hauptsatzes negiert. Das war aber nicht meine Absicht.
      DEUTSCHE SPRACHE, SCHWERE SPRACHE.

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