Korruptionsskandal in Brasilien: Geschäftsmann in São Paulo festgenommen

polizei-brasilien

Polizei hat bereits mehr als 60 Verdächtige festgenommen (Foto: PoliciaFederal)
Datum: 21. Mai 2015
Uhrzeit: 19:16 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Portugiesisch (Brasilianisch)

Die brasilianische Bundespolizei hat am Donnerstag (21) in São Paulo den Unternehmer Milton Pascowitch festgenommen. Ihm wird die Beteiligung (Bestechungsgelder) im Korruptionsskandal um den halbstaatlich Ölkonzern Petrobras vorgeworfen. Im Haus des Geschäftsmannes beschlagnahmte die Polizei mehrere Kunstwerke, Pascowitch sitzt in Untersuchungshaft. Die Pressestelle der Polizei gab bekannt, dass gegen weitere prominente Personen Haftbefehl beantragt wurde – Namen wurden dabei nicht genannt.

Das südamerikanische Land Brasilien wird vom größten Korruptionsskandal in seiner Geschichte erschüttert. Im Skandal um den halbstaatlichen Ölkonzern Petrobras sollen rund 2,1 Milliarden US-Dollar an Bestechungsgeldern geflossen sein, am Montag (18.) hat das Bundesgericht in Paraná (Süden) die ersten Anklagen gegen Beschuldigte erhoben.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.

Leider kein Kommentar vorhanden!

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!