Abwärtsspirale in Venezuela: Für eine Handvoll Dollar – 402 Bolívar je US-Dollar – Update

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Das Beispiel Venezuelas zeigt nach Meinung internationaler Analysten deutlich, wohin interventionistische-sozialistische Politik unweigerlich führt: In die Pleite (Foto: Archiv)
Datum: 21. Mai 2015
Uhrzeit: 21:34 Uhr
Leserecho: 12 Kommentare
Autor: Redaktion
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Der Verfall der venezolanische Landeswährung nimmt immer dramatischere Ausmaße an. Mit dem Preissturz beim Erdöl ging es rapide bergab. Das Scheitern des “Sozialismus des 21. Jahrhunderts” spüren nun auch die treuesten Chávez-Jünger. Chávez glücklosem Nachfolger Nicolás Maduro bleibt neben dem Schüren von Gewalt und Gerüchten nur die Notenpresse als Verbündete beim Machterhalt. Die Notenbank Venezuelas ist dabei auf dem besten Wege, den Bolívar zu zerstören.

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Am 21. Mai 2015 hat die venezolanische Landeswährung auf dem Parallelmarkt ein absolutes Rekordtief erreicht. Der Dollarkurs liegt bei 375,43 Bolívar je Dollar, der Euro bei 417,57. Seit Sonntag (1. Mai) beträgt der Mindestlohn im südamerikanischen Land 7.324 Bolívares (19,50 US-Dollar).

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Update 22. Mai

Innerhalb weniger Stunden ist die Landeswährung weiter gefallen. Aktuell müssen 402 Bolívar für einen US-Dollar bezahlt werden – 449,54 für einen Euro.

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  1. 1
    Bono

    So kann man auch ne Mauer bauen.

  2. 2
    DonCacique

    Die Situation ist viel dramatischer,die Nachbarn haben versucht den Abasto eines Bekannten zu stürmen in der Nähe von Barcelona.

  3. 3
    Islaorca

    @Bono

    Das mußt du mal erklären.

    @Bono

    Das mußt du mal erklären.

    Ich glaube die nächsten Tage „knallt“ es hier.

    ich glaube die nächsten Tage „knallt“ es hier.

    • 3.1
      Bono

      Die finanziellen Verhältnisse des Venezulianischem Fußvolk erlauben wohl kaum der Miesere zu entfliehen bei den Verhältnissen, sprich, sie sind eingemauert wie damals Westberlin und die ganze DDR. Leider!!!

      • 3.1.1
        Bono

        Sorry, Westberlin war zwar von einer Mauer umzingelt, aber im Gegensatz zur DDR natürlich frei.

  4. 4
    Herbert Merkelbach

    Maduro als glücklosen Nachfolger von HCF zu bezeichnen, dass ist ein wenig weit hergeholt. Der Mann hat überhaupt keine Ahnung von Ökonomie und deshalb rutscht das Land immer weiter den Abgrund hinab.
    Mit einem IQ, das der Temperatur im Winter entspricht, kann man kein Land führen. Mit einem Busfahrerführerschein ist es nicht getan.

    • 4.1
      der Reisende

      Ich glaube dieser Trottel hat ja nicht mal den Busführerschein.

  5. 5
    Islaorca

    Aber warum steigt der Euro-Kurs innerhalb weniger Tage um über 100 Bolos. Kaufen die roten Ratten jetzt auf Teufel komm raus die Devisen auf, um sich abzusetzen?

  6. 6
    Der Bettler

    Ich glaube eher das liegt daran,daß die Gelddruckmaschinen auf Geheiß von unseren Intelligenzbolzen von Madburro seit Monaten 24 Stunden am Tag laufen.Das Geld hat keinen Wert mehr,und die Inflation mit Sicherheit 100 % schon überschritten hat.( Eine Rolle Klopapier hat mehr wert als 100.- BsF ) Und diese 100 Bolinote ist die größte im Land. Das sagt doch alles,oder?
    Devisen brauchen die Verbrecher nicht mehr aufkaufen,die haben sie schon schön in allen Steueroasen gebunkert. Schade ist nur daß das arbeitende Fußvolk nur mehr unter 20 Dollar im Monat verdient.Aber sie wollten es so,16 Jahre lang hätten sie genügend Gelegenheit gehabt es zu ändern,auch mit Wahlbetrug,der zweifellos gegeben war.

  7. 7
    rote_pille

    vorbei, bye bye bye…

  8. 8
    marvin Scott

    Jetzt ist der $ bei 423.39 = BF im freien Fall. Mad Burro ist mächtig stolz darauf: Die Zahl steigt super an, es geht aufwärts mit ihr und dem Sozialismus!

  9. 9
    Herbert Merkelbach

    Ja, der Chavismus schlägt alle Rekorde. Es muss doch ein Paradies sein, in einem Land mit diesen Rekorden zu leben.
    Es lebe der Zynismus.

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