Uruguay: Hanfsamen erhält den Namen von José „Pepe“ Mujica

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"Mujica Gold" hat angeblich ein "fruchtiges und blumiges Aroma" (Foto: Handout/Internet)
Datum: 23. Mai 2015
Uhrzeit: 18:30 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Das südamerikanische Land Uruguay hat im vergangenen Jahr den Krieg gegen die Drogen aufgegeben und den staatlich kontrollierten Anbau und Verkauf von Cannabis legalisiert. Privatleute dürfen nun sechs Cannabispflanzen zum persönlichen Gebrauch anbauen. Außerdem dürfen sich 15 bis 45 Privatleute zu sogenannten Cannabisclubs zusammenschließen und gemeinsam 99 Pflanzen ziehen. Vater des Gesetzes ist Ex-Präsident José „Pepe“ Mujica, der ein besonders scharfer und engagierter Kritiker des nach seiner Meinung gescheiterten Krieges gegen die Drogen in Lateinamerika ist. Dem ehemaligen Kult-Präsidenten des kleinsten spanischsprachigen Staates in Südamerika wurde eine besondere Ehre zuteil, ein in Spanien (Navarra) beheimateter Hanfsamen-Produzent hat einen Samen mit dem Namen des 80-jährigen auf den Markt gebracht.

„Mujica Gold“ hat angeblich ein „fruchtiges und blumiges Aroma“ und erfreut sich wachsender Beliebtheit auf den einschlägigen Märkten. Ein Paket mit 10 Samen kostet etwa 94 US-Dollar, mit der Namensgebung wollte sich der Produzent nach eigenen Angaben „keinen Vorteil“ verschaffen und lediglich das Engagement von „El Pepe“ würdigen.

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