Venezuela: Ankündigung von Hungerstreik und „Tag der Proteste“ – Update

lopez

López fordert ein Ende der Repression und Zensur, die Bekanntgabe eines Datums für die Parlamentswahlen (Foto: Screenshot YouTube)
Datum: 24. Mai 2015
Uhrzeit: 12:55 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die seit Monaten inhaftierten venezolanischen Oppositionspolitiker Leopoldo López und Daniel Ceballos (ehemaliger Bürgermeister von San Cristóbal) haben einen Hungerstreik angekündigt. López fordert ein Ende der Repression und Zensur und die Bekanntgabe eines Datums für die Parlamentswahlen, die von der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) und der Europäischen Union beobachtet werden müssen. Gleichzeitig rief er für den kommenden Samstag (30.) zu „starken und friedlichen Massendemonstrationen“ auf.

Der Hungerstreik ist nach Angaben von López eine Reaktion auf „die ständigen Verstöße gegen unsere Rechte und die unserer Familien“. In einem in seiner Zelle im Militärgefängnis „Ramo Verde“ aufgezeichneten Video forderte er die Regierung auf, die „Verfolgung, Unterdrückung und Zensur“ zu stoppen.

Update 25. Mai

„Der 30. Mai wird ein Tag der Proteste der Opposition in Venezuela sein. Wir rufen zu einer friedlichen massiven Demonstration auf. Wir fordern die Freiheit aller 89 politischen Gefangenen und verlangen vom Maduro-Regime ein Datum für die Parlamentswahlen. Zeit und Ausgangsort geben wir noch nicht bekannt, alle sollen sich in Weiß kleiden“, teilte Lilian Tintori, Ehefrau von Leopoldo López, über die sozialen Netzwerke „Facebook“ und „Twitter“ mit.

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  1. 1
    Martin Bauer

    Na, dann stürzt sich die PSUV-Bande ja jetzt ganz sicher in ihre Schwerter oder bittet in der Kirche um Vergebung, und es wird jetzt endlich alles wieder gut!

  2. 2
    Inge Alba

    Mut hat er ja, und wenn er mit diesem klerikalen Aufruf zum friedlichen Protest auch nur ein paar wenige aus der hamaca auf die Strasse bringt, dann gutes Gelingen. Auch er wird noch merken, dass er eigentlich umsonst im Käfig sitzt, ein Land hat immer die Regierung die es verdient, schliesslich haben sie die ja selbst gewählt. Der ganze Kontinent sollte besser aufpassen, dass dieses Strohfeuer nicht zu einem Flächenbrand ausartet, so einige Ecken stehen ja schon in Flammen, ein grausiges Szenario, Südamerika unter der Herrschaft von Narcos.

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