Bolivien: Beginn der zweiten Bauphase der „Línea Azul“

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Das Seilbahnnetz mit den kuppelbaren Bahnen verbindet die bolivianischen Großstädte La Paz und El Alto (Fotos: Doppelmayr)
Datum: 24. Mai 2015
Uhrzeit: 16:45 Uhr
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Autor: Redaktion
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Blau, Weiß, Orange, Hellblau, Lila und Braun: das sind die Farben der sechs neuen Seilbahnlinien in La Paz–El Alto. In den nächsten vier Jahren entstehen insgesamt 20 weitere Seilbahn-Kilometer, die nicht nur dem Regierungssitz La Paz sondern auch dem benachbarten El Alto neue Mobilität bringen. Wie bereits jene drei Seilbahnen der ersten Phase werden es kuppelbare 10er-Gondelbahnen sein. Die zweite Phase ist ein weiterer wichtiger Schritt für die Infrastruktur und Mobilität in La Paz und El Alto. Es wurde bereits ein Zeitplan für das vier Jahre andauernde Projekt erstellt: Die Inbetriebnahme der Línea Azul (blau) und der Línea Blanco (weiß) ist für 2017 geplant, Naranja (orange) und Celeste (hellblau) folgen 2018, 2019 schließen die Linien Morada (lila) und Café (braun) das Großprojekt ab.

SEILBAHN

Am Samstag (23.) haben Präsident Evo Morales, der Governeur von La Paz, César Cocarico, der Bürgermeister von El Alto, Zacarías Maquera und der Geschäftsführer von“ Mi Teleférico“, César Docweiler, den „Startschuss“ für den Beginn der zweiten Bauphase der „Línea Azul“ gefeiert. Das bestehende Netz, es ist zirka 10 Kilometer lang, wird um knapp 20 Kilometer und 23 Stationen erweitert – direkte Verbindungen zwischen den Linien werden entstehen. Wie auch zuvor wird Doppelmayr die Anlagen schlüsselfertig übergeben: neben diversen Studien und Berechnungen beinhaltet dies die gesamte Konstruktion, Produktion, Seilbahntechnik, Montage, Logistik, Mitarbeiter-Trainings und noch einiges mehr.

2012 begann die erste Phase des weltweit größten urbanen Seilbahnnetzes und ist seit Dezember 2014 abgeschlossen – die drei Linien sind sehr erfolgreich in Betrieb und haben alle Erwartungen übertroffen. Die Resonanz bei den Einheimischen, Pendlern und auch Touristen ist hervorragend. Mehr als 16 Millionen Fahrten beweisen das eindrücklich. Deshalb startet „Mi Teleférico“ nun gemeinsam mit Doppelmayr in die zweite Phase.

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