Politische Gefangene in Venezuela: Regime verweigert Besuch von Daniel Ceballos

madburo

Ex-Präsidenten von Kolumbien und Bolivien (Pastrana und Quiroga) den Zutritt zu Daniel Ceballos verweigert (Fotos: Twitter)
Datum: 30. Mai 2015
Uhrzeit: 00:53 Uhr
Leserecho: 4 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Das venezolanische Regime hat am Freitag (29.) den Ex-Präsidenten von Kolumbien und Bolivien (Pastrana und Quiroga) den Zutritt zu Daniel Ceballos verweigert. Der ehemalige Bürgermeister von San Cristóbal ist vor wenigen Tagen vom Militärgefängnis „Ramo Verde“ in eine einer Baracke ähnelnden Haftanstalt im Bundesstaat Guárico verlegt worden und befindet sich nach Angaben seiner Ehefrau, verschiedenen Menschenrechtsorganisationen und seinen Anwälten, im Hungerstreik.

farse

regime

Nach Informationen der Opposition hat Caracas kurz vor vor dem geplanten Besuch den Direktor der Haftanstalt aus nicht genannten Gründen entlassen. Andrés Pastrana forderte Präsident Maduro erneut zu einem Treffen auf, um mit ihm vor seiner geplanten Abreise am Freitagabend (Ortszeit) über die unerträgliche Situation der politischen Gefangenen in Venezuela zu diskutieren.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    Tinu

    naja, war abzusehen, dass die beiden die Gefangenen nicht besuchen können.
    vielleicht etwas blauäugig, zu denken, Zutritt zu den Gefangenen zu bekommen, denn wer etwas verbergen will (Maduro), tut alles dafür, dass Geheimnisse auch geheim bleiben.

    Immerhin, sie setzen sich aktiv für die Gefangenen ein und setzen so ein Zeichen, auch wenn es momentan nicht so aussieht, als würde es etwas bringen. Mal abwarten.

    • 1.1
      der Reisende

      Tinu @ mal abwarten ? auf was möchten sie den warten ! Bis Daniel Ceballos genauso verhungert wie
      damals Herr Britto und Leopoldo Lopez sowie all die anderen im Hungerstreik befindlichen Personen werden genauso sterben wie Herr Britto.
      Scheinbar haben die Menschen hier immer noch nicht verstanden das hier in Venezuela ein Menschenleben absolut nichts wert ist und für diese roten Verbrecher schon gar nicht.
      Ich bin kein Hellseher und kein Wahrsager aber wenn diese Herren mit dem Hungerstreik fort fahren werden sie alle für nichts sterben.
      Denn die Menschen hier sind es nicht wert sein eigenes Leben aufs Spiel zu setzen.Darum kann ich den ganzen Hungerten nur empfehlen sofort den Hungerstreik einzustellen.Denkt bitte daran ihr habt alle Familien zu Hause und diese werden es euch danken.Was passierte nach dem Tode von Herrn Britto ! nichts – das einzige was geblieben ist eine Familie ohne Vater.
      Nicht tausend Tote mehr werden die Situation hier im sozialistischen Paradies ändern und der größte Teil der Weltgemeinschaft wird weiterhin die Augen geschlossen halten.

  2. 2
    Inge Alba

    Das es im Moment nicht´s hilft war klar, aber nur so, auf diese Weise wird die Welt auf die Zustände in Vzla. informiert. Eine gelungene Information ist erst dann erreicht, wenn z.B. in den Nachrichten in D.-land, Österreich, Schweiz, Niederlande, Frankreich, Grossbritanien um nur einige wichtige Länder innerhalb der EG zu nennen, Informationen über Vzla. zum tägl. Brot gehören. Einzig in Spanien ist man so einigermassen über die Zustände in Vzla. informiert, ich spreche von der breiten Masse. So lange wie die breite Masse nicht Druck auf ihre Regierungen mit Demos, Anfragen, TV Reportagen usw. macht, wird das Schicksal von Vzla. unter den Tisch gekehrt. Steter Tropfen höhlt den Stein.
    Maduro & Co. müssen weltweit (so weit wie es eben geht) zu unerwünschten Personen erklärt werden. Sagen wir mal so, je mehr man Vzla. in die Enge treibt, kein Handel, kein Geldverkehr, desto eher muss / wird die Bevölkerung auf die Barrikaden gehen. Es ist ganz einfach zu spät um jetzt noch mit Maduro & Co. verhandeln zu können, wer mit Drogndealern verhandelt hat die Demokratie noch nicht verstanden. Am Ende wird ein militärischer Schlag gegen die Mafiaclique nicht zu umgehen sein, welcher Rechtsstaat kann mit einem durch und durch verkommenen Regime noch verhandeln und Geschäfte machen?

    • 2.1
      Inge Alba

      Muss natürlcih heissen … Dass es im Moment….
      Richtig ist auch, die Schweiz gehört nicht zur EG ist aber in Europa angesiedelt und ein wichtiger Handelspartner der anderen EG Staaten.

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!