Venezuela: Weitere fünf Milliarden US-Dollar aus China

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Der asiatische Riese unterstützt das von der Pleite bedrohte Venezuela (Foto: Screenshot YouTube)
Datum: 17. Juni 2015
Uhrzeit: 11:17 Uhr
Leserecho: 5 Kommentare
Autor: Redaktion
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Venezuela wird in den „kommenden Monaten“ weitere fünf Milliarden US-Dollar aus China erhalten. Dies gab am Dienstag (16.) die Geschäftsleitung von Petróleos de Venezuela (Pdvsa) gegenüber der Nachrichtenagentur „Reuters“ bekannt. Bereits im April hatte der von der Pleite bedrohte südamerikanische Staat fünf Milliarden US-Dollar aus Peking erhalten, die Gesamthöhe des Kredits wurde damals mit insgesamt zehn Milliarden Dollar angegeben.

Die Kredite sollen in die Ölproduktion investiert werden und dafür sorgen, dass sich die Förderleistung der PDVSA erhöht. Das Darlehen hat eine Rückzahlungsfrist von 10 Jahren. China hat sich in den letzten zehn Jahren zum wichtigsten Finanzier von Venezuela entwickelt. Die Kredite von knapp 50 Milliarden US-Dollar werden mit Öllieferungen bezahlt.

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  1. 1
    der Sachse

    Diese Deppen von M&.Co., China kauft Venezuela auf, so sieht es aus!!!! Man wird diese Summe Geldes wieder als Sieg der Boli-Revolution verkaufen, wieder ein Schlag gegen das Imperium, hahaha.

  2. 2
    Inge Alba

    Deppen gibt es leider überall, da ist China u.a. mit Hilfe der Europäer und der Amis zu einer wichtigen und grossen Wirtschaftsmacht aufgestigen, das Resultat? Es schluckt nun die am Rande dahin dümpelnten Länder und diese Deppen in USA und Europa merken nicht was sie da angerichtet haben. Keiner dieser beiden Superblöcke versucht etwas gegen den Ausverkauf der restl. „freien Welt“ zu unternehmen, China hat schon in Afrika den Fuss sehr weit in der Türe und nun ist Lateinamerika daran. Nicht dass ich etwas gegen China hätte, nur die machen den Rest der Welt auch noch kaputt mit ihrem Hunger nach Rohtoffen, Hunger nach Landmasse, Hunger nach mehr von allem. Nun haben sie das Einkindsystem auch noch abgeschafft, in 20 Jahren wird die Weltbevölkerung bei 20 Milliarden liegen, wenn ich Pech habe, lebe ich da gerade noch, aber schon so alt, dass ich wahrscheinlich im Heim mit Alzheimer die Welt nicht mehr ansehen muss.
    Und in Venezuela wird man Chinesisch als Zweitsprache eingeführt haben. Viel Spass der Jugend!

    • 2.1
      Caramba

      Sie verwechseln USA und Europa mit US und Euro-Business….ist fast das selbe, aber nicht ganz das gleiche. Für die Firmen, die da produzieren und damit zum Aufstieg Chinas beitragen, ist es irrelevant, was sich China wo kauft. Die brauchen China als billige Werkbank und vermehrt auch als Absatzmarkt, Geopolitik – soweit es nicht die Verkaufszahlen des jeweiligen Produkts betrifft – ist denen völlig egal, nur Gewinn zählt, und da auch besser der in 3 Monaten (Aktionärsversammlung) als der in 3 Jahren, geschweige denn 30 Jahren. Die Chinesen planen längerfristiger….

      Die jeweiligen Staaten fangen an aufzuwachen (sh. Solarstreit mit D oder die neue US Militär-Orientierung nach Osten), aber es passiert zu wenig zu langsam. Halt schwer, gegen das eigene Grosskapital zu arbeiten….
      slds

  3. 3
    don ewaldo

    Die Väter unserer Väter haben schon vor der gelben Gefahr gewarnt,ausserdem wird Venezuela lange,lange Zeit kein Mitspracherecht über die Resurcen haben.
    Die Chinesen sind auch sehr fleissige Leute,ähnlich der Ameisen .

  4. 4
    Herbert Merkelbach

    Anlässlich Maduros letztem Besuch in China war die Kreditzusage der chinesischen Partner an Objekte gebunden. Ich bin mir nicht so sicher ob das Geld wirklich bis auf den letzten Cent in diese Objekte fliessen wird. Es werden sich schon Wege finden, dass die chavistischen Halunken etwas von dem Geldregen für sich und andere Zwecke umleiten.
    In Bezug auf C’hinesen als „sehr fleissigen Leute, ähnlich der Ameisen“. Auch Chinesen kochen nur mit Wasser; aus eigener Erfahrung unterbreite ich dies den Lesern.

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